Speyer Taktik und Erfahrung wichtig

Segel gesetzt: Regatta im Otterstädter Altrhein.
Segel gesetzt: Regatta im Otterstädter Altrhein.

«Otterstadt.» Rund 25 Teilnehmer stachen am Samstag bei der Sommerregatta der Segelgemeinschaft Waldsee (SGW) in See. Bis zum Ende des Otterstädter Altrheins und wieder zurück führte der Rundkurs, den hauptsächlich die Vereinsmitglieder in Angriff nahmen.

Die SGW bemühte sich um Chancengleichheit trotz verschiedener Bootstypen. „Die Boote sind unterschiedlich schnell. Deshalb wird mit dem Yard-Stick gegengerechnet“, erklärte der Vorsitzende Jürgen Kaltenbach im RHEINPFALZ-Gespräch. Gut eine Stunde seien die meisten auf dem Altrhein unterwegs. Von der Einsteigerklasse – den Optimisten – bis zu Jollenseglern, 420er-Vereinsseglern oder Kajütschiffen, begab sich so einiges auf das Wasser. „Der Spaß steht zwar im Vordergrund“, sagte Kaltenbach: „Aber der Ehrgeiz kommt letztendlich bei allen durch. “ Die SGW legt Wert auf die Förderung des sportlichen Wettbewerbs. Und so fließen die Punkte der Regatta am Samstag in eine Jahreswertung ein. Der beste Segler der zurückliegenden Saison bekommt dann einen Wanderpokal. Zweierlei gelte es bei einer Regatta zu beachten, um vorne mit dabei zu sein, erklärte der Vorsitzende: „Zum einen muss der Segler sein Boot gut trimmen können. Die Segel müssen also entsprechend gesetzt werden. Zum anderen ist die Taktik ausschlaggebend.“ So zu segeln, dass die anderen ausweichpflichtig sind und man selbst nicht in Nachteil gerät, laute die Devise. Spannend machte das gemischte Teilnehmerfeld die Regatta am Samstag, nicht nur aufgrund der Generationen, sondern vor allem bezogen auf die Erfahrung auf dem Wasser. „Wir haben Leistungssportler, die bei der Kieler Woche antreten, und wir haben Freizeitsegler“, berichtete Kaltenbach. Eine Handvoll Teilnehmer aus umliegenden Klubs vervollständigte das Feld. Wichtig ist der SGW, erläuterte der Vorsitzende, Neu-Mitglieder zum Antreten bei Regatten zu bewegen: „Wir wollen keine Marina sein, sondern Segelsport betreiben und uns sportlich positionieren.“ Das taten vor allem die SGW-Aktiven Stephan Gunder mit seiner Jolle sowie Thomas, Petra und Henry Eder mit ihrer Yacht, die sich jeweils die ersten Plätze in ihren Kategorien sicherten.

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