Speyer Symphonie der Domglocken
Die Einzelglocken werden bei dem Glockenkonzert an Allerheiligen ebenso zu hören sein wie verschiedene Läute-Kombinationen. Auf einer Großleinwand werden Live-Bilder aus der Glockenstube übertragen, sodass man die Glocken nicht nur hören, sondern auch sehen kann.
Das Geläut des Doms zu Speyer ist mit neun Glocken eines der größten in der Region. Die vier großen Glocken wurden 1822 von Peter Lindemann in Zweibrücken gegossen und läuteten erstmalig am Allerheiligentag des Jahres 1823, also vor nunmehr 200 Jahren.
Diese Glocken bilden eines der wenigen erhaltenen Großgeläute des 19. Jahrhunderts. Im Jahre 1963 wurde dieses historische Geläute um fünf kleinere Glocken aus der Gießerei Friedrich Wilhelm Schilling aus Heidelberg erweitert. Diese Glocken feiern ihren 60. Geburtstag.
Musik an den Feiertagen
Am Morgen des Feiertages erklingt um 10 Uhr im Pontifikalamt mit Weihbischof Otto Georgens und Bischof Edouard Sinayobye von der Partnerdiözese Cyangugu in Ruanda, vorgetragen vom Vokalensemble der Dommusik, mit der Missa Papae Marcelli von Giovanni Pierluigi da Palestrina eines der berühmtesten Werke der katholischen Kirchenmusik und gleichsam das Referenzwerk der klassischen Vokalpolyphonie. Auch Ludovico da Victorias „O quam gloriosum est regnum“ wird gesungen. Die Orgel spielt Domorganist Markus Eichenlaub. Am Fest Allerseelen am Mittwoch, 2. November, um 18 Uhr im Kapitelsrequiem mit Vesper mit Dompfarrer Matthias Bender liegt die musikalische Gestaltung in den Händen eines Vokalensembles aus Männerstimmen der Dommusik. Neben der Deutschen Vesper für die Verstorbenen erklingt die Missa pro defunctis à 4 von da Victoria.