Speyer Swap-Geschäft: Creutzmann findet Kritik unverschämt

Als „Unverschämtheit“ hat das Dudenhofener Verbandsgemeinderatsmitglied Jürgen Creutzmann (FDP) die Aussage von Roland Ofer (Speyer) in dem am vergangenen Samstag veröffentlichten Leserbrief zum Swap-Geschäft bezeichnet.
. Wie berichtet, hatte Roland Ofer in seinem Brief an die Lokalredaktion geschrieben: „Den eigentlichen Skandal sehe ich darin, dass sich ein Politiker mit seinem Halbwissen profilieren will und einen Bürgermeister der Gemeinde Dudenhofen mit einer öffentlichen Anklage durch Halbwahrheiten an den Pranger stellt.“ Der Name des FDP-Politikers Creutzmann war in dem Leserbrief nicht genannt. Es ist jedoch so, dass Creutzmann die Handlung des ehemaligen Bürgermeisters der vormaligen Verbandsgemeinde Dudenhofen stark kritisiert hatte. Creutzmann sagt, der Schaden, der der Verbandsgemeinde Dudenhofen durch das Swap-Geschäft Eberhards entstanden sei, betrage 103.063 Euro – und dies habe kein Politiker mit „Halbwissen“, sondern die Verbandsgemeindeverwaltung Römerberg-Dudenhofen errechnet und festgestellt. Eberhard hätte das Swap-Geschäft nur mit Zustimmung des damaligen Verbandsgemeinderats Dudenhofen abschließen dürfen, das sei keine „Halbwahrheit“, sondern eine Feststellung der Kommunalaufsicht in ihrem Prüfungsbericht. Sie habe auch darauf hingewiesen, dass der Verbandsgemeindeverwaltung die notwendige Sachkenntnis gefehlt habe, um ein solches Geschäft abzuschließen. Creutzmann: „Es ist schon merkwürdig, diejenigen zu ,beschimpfen’, die den Skandal aufgedeckt haben und denjenigen zu verteidigen, der den enormen Schaden verursacht hat.“ (rhp)