Speyer Stichwort: IBAN und BIC

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IBAN steht für International Bank Account Number, auf Deutsch „internationale Bankkontonummer“. Sie kann bis zu 38 Stellen lang sein, in den meisten Ländern ist sie kürzer. In Deutschland besteht sie aus 22 Stellen. Sie erleichtert Überweisungen im SEPA (Single Euro Payments Area, deutsch: Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum). Zu ihm gehören die EU-Staaten sowie Norwegen, Island oder Liechtenstein. Wer dorthin überweist, braucht ab Februar nur die IBAN anzugeben. In alle anderen Länder ist zusätzlich die internationale Bankleitzahl BIC (Bank Identifier Code) des Empfängers erforderlich. Die IBAN steht auf Kontoauszügen oder der Bankkarte. Auf ihren Internetseiten bieten Banken und Sparkassen IBAN-Rechner an, die auch die IBAN für Fremdkonten errechnen. Die ersten beiden Stellen sind die Länderkennung und lauten DE für Deutschland. Dann schließt sich eine zweistellige individuelle Prüfnummer an. Achtung: Wer mehrere Konten bei einer Bank führt, kann für jedes Konto eine andere Prüfnummer haben. Die Prüfziffer errechnet sich aus den anderen Ziffern, sprich der alten Kontonummer und Bankleitzahl. Dahinter folgen die bekannte alte Bankleitzahl und Kontonummer. Auch hier heißt es aufpassen: Die Kontonummer ist jetzt zehnstellig. Ist die bisherige kürzer, wird die Lücke zwischen Bankleitzahl und Kontonummer aufgefüllt. Wer also bislang Bankleitzahl 900 800 70 und Kontonummer 11 23 34 besaß und dessen Prüfziffer 56 lautet, schreibt: DE 56 900 800 70 00 00 11 23 34. (yvw)

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