Speyer Standort für neue Kita wird weiter geprüft

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Die Notwendigkeit für eine neue Kindertagesstätte in Römerberg wurde den Mitgliedern des Sozial-, Jugend-, Kultur- und Sportausschusses am Mittwochabend ebenso deutlich gemacht wie die für eine neue Trainingshalle. Wo die neuen Gebäude gebaut werden und wie sie konkret aussehen sollen, ist noch offen.

Kindergarten:

„In den kommenden vier Jahren liegen Fehlbedarfe in allen Altersklassen vor“, führte Uwe Wagner, Fachbereichsleiter Bürgerdienste, aus. Da die Gemeinde verpflichtet ist, aufgrund des Rechtsanspruchs der Eltern Plätze vorzuhalten, soll eine weitere Einrichtung gebaut werden. Details gibt es zum jetzigen Zeitpunkt nicht. „Der Standort ist noch nicht bekannt. Die Gespräche laufen bereits“, ließ Wagner wissen. Auf RHEINPFALZ-Nachfrage konkretisierte Wagner gestern, dass Kreis- und Landesjugendamt mittlerweile ihr Okay zum Bau der Kita neben der Grundschule Berghausen gegeben hätten. Nun müsse geklärt werden, ob der Standort auch baurechtlich zulässig sei. Zum Stichtag 1. August 2018 lag der Fehlbedarf bei den Drei- bis Sechsjährigen bereits bei 41 Kita-Plätzen, bei den Einjährigen bei 19. Allein bei den Zweijährigen sind noch neun Plätze frei. Vor allem bei den Älteren steigt die Anzahl der fehlenden Plätze laut Prognose deutlich an: 2021 wird er mit 83 beziffert. Trainingshalle: Weiter in den Beratungen steckt die Ortsgemeinde hinsichtlich einer zusätzlichen Trainingshalle für Sportvereine. Sie soll an die Sporthalle in Berghausen angedockt werden (wir berichteten). Noch offen ist unter anderem, wie groß die Halle werden soll. Wagner machte die Dringlichkeit deutlich: „Die vorhandenen Gebäude sind im Winter voll ausgereizt. Eine weitere Belegung ist unmöglich.“ Mediathek: Positives hatte die Leiterin der Mediathek, Julia Hegel, zu berichten. Die Onleihe mit 6400 Medien werde stark genutzt. „Wir liegen um 3,6 Prozent über dem Landesdurchschnitt“, vermeldete Hegel. Immer mehr Bürger nutzten Angebote der Mediathek – nicht zuletzt, da die Einrichtung sich als Veranstaltungsort für Familien und Kinder etabliert habe. 188 Neuanmeldungen habe es in diesem Jahr gegeben, was die Zahl der registrierten Nutzer auf 4405 ansteigen ließ. Drei Viertel stammen laut Hegel aus Römerberg. Elf Prozent kommen aus Speyer, neun Prozent aus Dudenhofen. Mit 18.800 Medien, davon 14.067 Büchern, sei die Mediathek gut aufgestellt. „Die Ausleihe der Spiele läuft gut“, sagte Hegel. Ausbauen möchte sie das Konzept zur Leseförderung. Nicht zuletzt hegt Hegel den Wunsch, den Buchbestand zu erneuern. Stark veraltet – unter anderem mit längst überholter Rechtschreibung – sei der in manchen Bereichen. Seniorenbeirat: Die Aktivitäten des vor einem Jahr installierten Seniorenbeirats stellte die stellvertretende Vorsitzende Elvira Theurer vor. Das Gremium möchte sich bei Themen wie Verkehrssituation und Friedhof in der Gemeinde einbringen. Das Generationencafé habe sich etabliert und wird fortgeführt. Inwieweit weiterhin Sprechstunden stattfinden, werde noch entschieden. Asylbewerber: Aus der Betreuungsarbeit von 94 Flüchtlingen und Asylbewerbern berichtete der zuständige Verwaltungsmitarbeiter Nizar Trabelsi. Er nannte seinen Leitsatz: „Die Hilfe zur Selbsthilfe soll gefördert werden.“ Die meisten Menschen besuchen die Schule, machen eine Ausbildung oder gehen einer Arbeit nach, so Trabelsi. Elf Personen seien im Sprachkurs. Als wichtige Einrichtung nannte er das Café International, das regelmäßig im Pfarrheim Berghausen stattfindet.

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