Speyer Stahldiebstahl am Bahnhof: Keine neuen Zeugen nach Aufruf

Schon jahrelang als Ersatzteillager der Bahn für anstehende Baumaßnahmen benutzt: Fläche zwischen Güterbahnhof und Burgstraße.
Schon jahrelang als Ersatzteillager der Bahn für anstehende Baumaßnahmen benutzt: Fläche zwischen Güterbahnhof und Burgstraße.

430 Stahlschwellen mit einem Gewicht von 34 Tonnen haben Unbekannte zwischen dem 7. und 12. Februar in der Nähe des Speyerer Hauptbahnhofs gestohlen. Auch mehrere Tage nach der Veröffentlichung dieses Falls samt Zeugenaufruf tappen die Ermittler noch im Dunkeln. „Es gab keinerlei Rückmeldungen, am Sachstand hat sich nichts geändert“, so eine Sprecherin der Bundespolizei. Wie berichtet, sollen bei dem Diebstahl drei weiße Lastwagen mit Greifarm eine Rolle gespielt haben. „Aber scheinbar hat sie niemand als verdächtig wahrgenommen“, so die Sprecherin. Beobachter hätten wohl gedacht: „Gehört so.“

Auf der betroffenen Freifläche zwischen Bahnhof und Burgstraße lagert die Bahn seit Jahren Material für Bauprojekte. Wegen der laufenden Ermittlungen könnten derzeit keine Aussagen zu Ursachen, Hintergründen und Folgen des Diebstahls getroffen werden, so eine Firmensprecherin auf Anfrage. Neu sei der Diebstahl von Stahl und Metall für die Bahn aber nicht: Sie war der Sprecherin zufolge 2023 in 470 Fällen von Metalldiebstahl betroffen – ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Im langjährigen Vergleich seien die Fallzahlen stark, um etwa 85 Prozent (2013: 3200 Fälle) zurückgegangen. Inzwischen gebe es mehr Präventionsarbeit, mehr Mitarbeiter im Bereich DB Sicherheit und individuelle Schutzkonzepte. „Wo es möglich ist, werden alternative Materialien eingesetzt und bestehende Anlagen auch technisch geschützt.“

Die Polizei sucht weiter Zeugen: Telefon 0631 340-730, E-Mail bpoli.kaiserslautern@polizei.bund.de.

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