Speyer Extrem schwerer Diebstahl: 34 Tonnen Stahl von Bahngelände verschwunden
Einen besonders schweren Fall von Diebstahl meldet die Bundespolizei aus Speyer: Dort sind zwischen dem 7. und dem 12. Februar 34 Tonnen Stahl in Form von 430 Schwellen abhanden gekommen. Gelagert war der Werkstoff in der Nähe des Hauptbahnhofs, so die Bundespolizei, die über den Fall informiert hat. Dort seien die Schwellen zwischendeponiert worden, um am Donnerstag abtransportiert zu werden. Zwischenzeitlich hatte die Bahn allerdings schon gemerkt, dass bei den Schwellen Schwund herrschte: 200 Schwellen, das sind 16 Tonnen, hätten schon länger gefehlt, so die Bundespolizei. Der Versuch, die restlichen 230 Schwellen in Sicherheit zu bringen, sei aber fehlgeschlagen. Bevor die Bahn sie am Donnerstag holen lassen konnte, waren sie weg. Den Schaden beziffert die Bundespolizei auf 6880 Euro, den Materialwert des Stahls.
Wer den Stahl stahl, ist noch unklar. Einen Hinweis hat die Bundespolizei schon. Es seien drei weiße Lastwagen beobachtet worden, die das Material mit einem Greifarm aufluden. Die Bundespolizei ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls und sucht Zeugen. Wer Hinweise zu dem Fall geben kann, wird gebeten, sich unter Telefon 0631 340-730 oder per Mail an bpoli.kaiserslautern@polizei.bund.de bei der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern zu melden.