Speyer Stadtnotizen: Vom Jammer-Sachsen zum Landeschef

Um Rumänien geht es in einer Veranstaltung der Evangelischen Akademie der Pfalz am Donnerstag, 2. Februar, in Speyer. 2016 schien in Europa nur wenig zusammen zu gehen – die politische Integration und die Entwicklung einer europäischen Zivilgesellschaft sei eine enorme Herausforderung, so der Veranstalter. Wie passt das postkommunistische Rumänien mit seiner ethnischen und religiösen Vielfalt zusammen mit der ökonomischen Weltmacht Deutschland? Beide Länder sind Mitglied der EU. Die Zuwanderung von Rumänien nach Deutschland spielt eine wichtige Rolle – unter anderem im Gesundheitssektor. Ein tiefes Verbindungsglied ist die kleine, aber einflussreiche deutschsprachige Volksgruppe der Siebenbürger Sachsen, die seit 2011 den rumänischen Staatspräsidenten stellen. Grund genug, einen genaueren Blick auf den fremden und doch verwandten Nachbarn Rumänien zu werfen. Zu Gast ist der Leiter der Evangelischen Akademie Siebenbürgen, Roger Parvu. Er spricht unter dem Titel „Vom Jammer-Sachsen zum Staatspräsidenten – Zukunftsperspektiven der deutschen Minderheit in Rumänien Siebenbürgen“ am Donnerstag, 2. Februar, 18.30 Uhr, Heilig-Geist-Kirche, Johannesstraße 6. Eintritt frei. Die Zertifikate für die Fortbildung „Interkulturelles Handeln im beruflichen Alltag“ in der Interkulturellen Woche (IKW) liegen vor. Alle Teilnehmer haben bestanden. Die Zeugnisse werden am Donnerstag, 12. Januar, 13.45 Uhr, im Arbeitsprojekt „Junge Menschen im Aufwind“ (Juma), Birkenweg 63 a, übergeben. Bürgermeisterin Monika Kabs (CDU), VHS-Leiter Ewald Gaden und die Fachreferentin des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Chris Ludwig, werden die Zertifikate an die Absolventen übergeben. Das hat Juma-Sprecherin Irmgard Münch-Weinmann mitgeteilt. |rhp