Speyer Stadtnotizen: Literarischer Abend zu Heinrich Böll

Mit der Frage „Was bleibt? Mehr als nur der „gute Mensch von Köln“? beschäftigen sich Thomas Kuhn und Stefan Schwarzmüller bei einem literarischen Abend anlässlich des 100. Geburtstags von Heinrich Böll morgen, Donnerstag, 1. Februar, 19 Uhr, im Friedrich-Spee-Haus, Edith-Stein-Platz 7 (beim Dom). Die beiden Referenten Stefan Schwarzmüller, Diplom-Theologe sowie Fortbildungsleiter für Religionslehrer, und Thomas Kuhn, Deutschlehrer am Kant-Gymnasium Pirmasens, versprechen einen unvergesslichen Abend, der interessante Facetten von Böll beleuchten soll. Seinen literarischen Durchbruch erlebte Böll in der Pfalz. 1951 erhielt er in Bad Dürkheim den Preis der „Gruppe 47“ für seine Erzählung „Die schwarzen Schafe“. Böll bekannte sich zu seinem christlichen Glauben, der eng mit der katholischen Kirche verbunden war. Seine kritische Haltung gegenüber der Kirchenhierarchie führte schließlich zu seinem Kirchenaustritt. Der Eintritt zudem Abend ist frei. Zur Deckung der Kosten wird um eine Spende gebeten. Der Abend ist eine Veranstaltung der Domgemeinde Mariä Himmelfahrt in Zusammenarbeit mit der katholischen Erwachsenenbildung des Bistums Speyer.