Speyer Stadtnotizen: Gelöbnis: Creutzmann kritisiert Förster scharf

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Als „geschmacklose Entgleisung“ hat das Vorstandsmitglied der Landes-FDP aus Dudenhofen, Jürgen Creutzmann, die Aussagen des Speyerer Linken-Stadtrats Wolfgang Förster zum Bundeswehrgelöbnis vor dem Speyerer Dom bezeichnet (wir berichteten gestern). Förster wisse offenbar nicht, dass die Bundeswehr eine Parlamentsarmee sei, deren Einsätze durch den Deutschen Bundestag vorher genehmigt werden müssten. Ein Gelöbnis in der Öffentlichkeit sei keine überkommene Tradition, sondern der Respekt vor den Soldaten, die einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Demokratie und Meinungsfreiheit in Deutschland leisteten. Dass Förster solchen „Unsinn“ verbreiten dürfe, habe er auch dem Einsatz der Bundeswehr zu verdanken, die mit ihrem Einsatz und ihrer Präsenz die freiheitliche Demokratie schütze. Wer bei einem Gelöbnis der Bundeswehr mit „ungeheuerlichen Vorwürfen“ wie „Versatzstücken von Traditionen der preußischen Armee, des Deutschen Kaiserreiches und schlimmer noch der Wehrmacht“ komme, der disqualifiziere sich nicht nur selbst, der zeichne ein Bild von der Armee, das bereits an Volksverhetzung grenze. Der Liberale: „Ich schäme mich für solche Aussagen über unsere Soldaten, die ihr Leben aufs Spiel setzten und sich von solchen Menschen wir Herrn Förster verunglimpfen lassen müssen.“ |ell

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