Speyer Stadtnotizen: Bereitschaftsdienst: Neue Lösung steht

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Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Rheinland-Pfalz hat gestern konkretisiert, wie ihre Bereitschaftsdienstzentrale in Speyer als Außenstelle der Germersheimer Zentrale ab April arbeiten soll. Zwar ist demnach, wie berichtet, die im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus eingemietete Stelle ab Mitternacht nicht mehr besetzt. Hausbesuche erfolgten nur vom Standort Germersheim aus und könnten unter Telefon 116117 angefordert werden. „Um in dieser Zeit dennoch weiterhin eine umfängliche Patientenversorgung am Standort Speyer zu gewährleisten, wird die KV einen Kooperationsvertrag mit dem Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus abschließen“, so ein KV-Sprecher. Der Vertrag sei weiter in Vorbereitung. Die Klinik könne dann im KV-Auftrag die ambulante Versorgung übernehmen. In diesem Zusammenhang weist auch das St.-Vincentius-Krankenhaus darauf hin, dass Patienten nachts seine Notaufnahme besuchen könnten. Die KV spricht auf Anfrage von bisher 2000 Patienten pro Quartal in der Speyerer Bereitschaftsdienstzentrale. Die Neuregelung bringe kaum Nachteile für Patienten mit sich, zumal zwischen 24 und 7 Uhr – der neuen Schließzeit – bisher wenig Betrieb gewesen sei: „Am meisten los ist zwischen 18 und 21 Uhr, nach 23 Uhr wird es deutlich weniger.“ (pse)

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