Speyer Stadtnachrichten: Rettungswache: Stadt überprüft Baukosten

Placeholder-Image

Der Bau der neuen Rettungswache für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in der Paul-Egell-Straße/Ecke Rulandstraße kann immer noch nicht beginnen. Das Bauprojekt soll erneut im Stadtrat thematisiert werden, wie die Geschäftsführerin der DRK Vorderpfalz Rettungs GmbH, Anna Meinhardt auf RHEINPFALZ-Anfrage berichtete. Die Pläne des Architekten sind längst fertig, die Archäologen haben das Gebiet bereits im vergangenen Jahr untersucht. Grund für die jüngsten Verzögerungen: „Oberbürgermeister Eger hat Unterlagen nachgefordert“, berichtet Meinhardt. Der städtische Anteil an den Baukosten beträgt 75 Prozent. „Der Oberbürgermeister möchte nun prüfen, ob man das Projekt günstiger realisieren kann oder nicht“, sagt die DRK-Geschäftsführerin. Die Informationen zu den Baukosten wolle Eger im Stadtrat vorstellen. Wie mehrfach berichtet, sucht das DRK eine neue Bleibe, weil die aktuelle in der Karl-Leiling-Allee längst zu klein geworden ist. Gestern Morgen hat es ein ausführliches Telefongespräch zwischen Stadtentwickler Bernd Reif und der Firma Volk gegeben, in dem alle offenen Fragen geklärt werden konnten. Der Staubeintrag ist abgestellt, die Bauordnungsabteilung der Stadt hat sich gestern Morgen noch einmal davon überzeugt, dass die Baustelle entsprechend gewässert wird. Das hat die Stadt gestern in einer Stellungnahme mitgeteilt. „Gegenwärtig ist keine weitere Hilfestellung der Stadtverwaltung erforderlich“, heißt es weiter. Im Telefonat sei auch vereinbart worden, dass die gegenseitige Erreichbarkeit künftig per Mail sichergestellt werden soll. Wie die Stadt gestern erstmals mitteilte, habe am Donnerstag, dem Tag der Staubentwicklung, der Vollzugsdienst der Ordnungsabteilung vor Ort für direkte Abhilfe gesorgt, nachdem die ersten Beschwerden eingegangen waren. Der Staub sei unmittelbar mit Wasser niedergeschlagen worden. Mitarbeiter der Verwaltung hätten dann die Baustellenleitung und die Geschäftsführung der Deutschen Wohnwerte kontaktiert. „Dass es danach zu Missverständnissen in der gegenseitigen telefonischen Erreichbarkeit kam, ist bedauerlich, aber aufgrund zahlreicher Außentermine der betroffenen Mitarbeiter nicht immer vermeidbar“, heißt er erklärend. |ccd

x