Speyer Stadtnachrichten: Kleine Syrerin Katya soll heute aus Türkei kommen

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Was lange währt, soll heute endlich gut werden. Die sechsjährige Katya, die seit über einem Jahr von ihren Eltern getrennt ist, soll heute Nachmittag in Speyer ankommen. Nach Angaben von Daoud Hattab, Mitglied im städtischen Beirat für Migration und Integration, hat die Sechsjährige am Montag ihr Visum von der deutschen Botschaft in Ankara erhalten. Hattab hatte sich mit Schreiben an die Behörden in der Türkei für die Zusammenführung der syrischen Familie eingesetzt. Die RHEINPFALZ hat erstmals am 20. April über die Umstände der Trennung berichtet. SWR-Landesschau und die ARD-Sendung „Brisant“ haben daraufhin das Thema aufgenommen. Im Sommer vergangenen Jahres haben Tahani Al Baba (26) und Hasan Al Hakim (32) die Flucht nach Europa auf dem Seeweg angetreten. Um das Leben ihrer Tochter nicht zu gefährden, haben sie Katya in in der Türkei in der Obhut ihrer Großmutter zurückgelassen. Sie könnten sie sofort nach ihrer Ankunft in Europa zu sich holen, sei ihnen versichert worden. Dennoch wurde der Antrag der Eltern auf Familienzusammenführung abgelehnt. Demnach können sie frühestens im August 2017 erneut beantragen, ihr Kind zu sich zu holen. Ein Wiedersehen rückte in immer weitere Ferne. Seit 18. Februar sind Mutter und Vater bei uns als Flüchtlinge anerkannt. Damit hat ihr Kind einen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. „Die Rechtslage ist eindeutig“, hatte das Landes-Integrationsministerium der RHEINPFALZ schon Ende April bestätigt. Ein Sturmopfer ist im Domgarten zu beklagen: Gestern Morgen mussten Mitarbeiter der Abteilung Stadtgrün dort eine 145 Jahre alte Esche fällen. Der zeitweise heftige Wind in der Nacht zuvor hatte heftig an dem Baumriesen gerüttelt, informierte die Stadtverwaltung auf Anfrage. Gestern Morgen wurde die über Nacht entstandene Situation von den Experten begutachtet. Weil der Baumkommissar Volker Claus auch noch Wurzelfäule an der Esche diagnostizierte, war ihr Schicksal besiegelt. |kya

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