Speyer Stadt: Anderer Anbieter für Open-Air-Kino?
Die Absage des Festivals „Filmfrühling“ in Speyer hat die Stadtpolitik beschäftigt. CDU, AfD, FDP und Freie Wähler forderten die Stadt auf, nochmals Gespräche mit den Veranstaltern zu führen. Diese stehen auch hinter dem großen Ludwigshafener Filmfestival und hatten 2023 und 2024 im Domgarten eine neue Open-Air-Kino-Reihe gestartet. Für 2025 begründeten sie die Absage mit zu hohen städtischen Gebühren für die Domgarten-Nutzung und kritisierten die kommunale Kulturpolitik.
Sie habe ein weiteres Gesprächsangebot unterbreitet, spüre derzeit aber auf der Gegenseite keine Kompromissbereitschaft, erwiderte Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD) im Ältestenrat des Stadtrats. Kulturdezernentin Monika Kabs (CDU) ergänzte: „Entgegenkommen kann keine Einbahnstraße sein.“ Sie nehme es den Festival-Veranstaltern um Michael und Daniela Kötz übel, den Willen zur Absage an den Ausrichtungsort Speyer nicht im persönlichen Gespräch, sondern medial verkündet zu haben. Kabs deutete an, dass es Alternativen zu einer Kötz-Veranstaltung geben könnte, möglicherweise mit einem heimischen Veranstalter wie dem Verein Filmklappe und heimischem Caterer: „Wir sind offen dafür und schauen, was möglich ist.“