Speyer Speyer: Sparkasse geht bei Wilke-Kredit nicht ins Detail

In einem Brief an den Speyerer CDU-Landtagsabgeordneten Axel Wilke lehnt die Sparkasse Vorderpfalz Wilkes Anliegen ab, Einzelheiten zu dem umstrittenen Kreditvertrag seiner Tochter öffentlich zu machen. Das Schreiben des Vorstandsvorsitzenden Rüdiger Linnebank liegt der RHEINPFALZ vor. Der Brief nimmt Bezug auf eine Bitte Wilkes, „die Fakten in der Öffentlichkeit richtig zu stellen“. Wie mehrfach berichtet, soll es Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang eines 2013 geschlossenen Kreditvertrages mit Wilkes Tochter gegeben haben. Gegen zwei der sechs Vorstände ermittelt die Staatsanwaltschaft. „Dieser Bitte können wir jedoch nicht nachkommen“, so Linnebank an Wilke. Er verweist auf das Bankgeheimnis, auf die Persönlichkeitsrechte weiterer betroffener Personen und auf die Amts- und Dienstverschwiegenheit, der die Vorstände unterliegen. Wilke, der am Donnerstag seinen Verzicht auf eine erneute Landtagskandidatur bekanntgegeben hatte, wies erneut Vorwürfe zurück, er habe aufgrund seiner damaligen Stellung als stellvertretendes Aufsichtsratsmitglied ungewöhnlich günstige Kreditkonditionen erhalten. (kad)