Meinung Speyer nutzt die modernen Formen des Sports
Fitnessstudios, Freizeitsportgruppen treten zunehmend an die Seite des Ergebnis- und Tabellensports. Sie lassen häufig Organisationsformen jenseits von festen Trainings- und Hallenzeiten zu: Kicken wie früher auf dem Spielplatz oder noch bei geöffneten Stadiontoren, werfen auf den Basketballkorb, pritschen übers Beachvolleyballnetz.
Die Corona-Krise zeigte, dass sich die Entwicklung zunehmend auf den Wettkampf überträgt: Weltweite Turniere mit Speyerer Karatekämpfern, Laufchallenges wie die von Hockeyclub und TSV zeugen davon, ebenso gemeinsames Online-Training gesellen sich zum E-Sport im Wohnzimmer daheim und Gesundheits-Apps auf dem Smart Phone.
Moderne Organisationsformen kommen dazu. Whats-App-Gruppen wie bei den weit verstreuten Speyerer Allstars, Leichtathletik-Langläufern und ihrer Freunde, die sich nun beim Marathon in Wien wiedertrafen, sind in, Trainingszeiten in Schaukästen am Vereinsheim out. Und doch: Bleibt Sport im Verein nicht immer noch am schönsten?
