Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel Speyer hat’s bei der Sportförderung sogar noch gut

Vorreiter: Stadtsportverbandsvorsitzender Jüregn Kief.
Vorreiter: Stadtsportverbandsvorsitzender Jüregn Kief.

Das Bewegungsprojekt für Vorschulkinder lebt von Engagement und Hartnäckigkeit.

Sport ist gesund, fördert soziales Verhalten, dient der Prävention, mindert Folgekosten: die Argumente sind seit Jahren bekannt. Bei der Förderung dieser Arbeit von Vereinen und ihren Ehrenamtlichen argumentieren die unter immer größeren finanziellen Druck geratenen Kommunen oft mit dem Argument der freiwilligen Leistungen.

Speyer hat’s sogar noch gut, trotz der Kürzung der Sportfördermittel, trotz des Rückzugs aus dem Bewegungsprojekt für Vorschulkinder. Dann beginnt das mühsame Klinkenputzen der Engagierten. Oft erschließen sich Einnahmequellen durch persönliche Kontakte, Hartnäckigkeit und Wissen, wo sich Töpfe auftun. Stadtsportverbandsvorsitzender Jürgen Kief und Mira Hofmann vom Judosportverein sind zwei dieser Unermüdlichen.

Und dennoch: Wertschätzung zeigt sich nicht nur am Rednerpult, sondern manchmal einfach nur durch die Zurverfügungstellung des nötigen Kleingelds oder etwa Steuervergünstigungen für Übungsleiter.

Mehr zum Thema
x