Speyer So viel kosten die Gremiensitzungen der Stadt

Dezember 2020 in der Stadthalle: Hier kosten die Gremiensitzungen nichts.
Dezember 2020 in der Stadthalle: Hier kosten die Gremiensitzungen nichts.

Im Gegensatz zu anderen Städten in der Vorderpfalz fielen bei der Stadt Speyer keine Kosten für die Ratssitzungen an, die zeitweise wegen der Corona-Pandemie in der Aula der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften und in der Stadthalle stattgefunden haben.

„Die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften hat der Stadt dankenswerterweise keine Überlassungskosten für die Sitzungen in der Aula berechnet“, teilte Stadt-Sprecherin Annika Siebert auf Anfrage mit. An Kosten fielen lediglich die Technikkosten in der Stadthalle durch externe Mitarbeiter und der Unkostenbeitrag für die Aufzeichnung und Übertragung der Sitzungen durch den Offenen Kanal Speyer an.

Bei rein digitalen Sitzungen werde das Streaming für den Youtube-Kanal „Gremien Stadt Speyer“ ebenfalls von einem externen Dienstleister übernommen. In allen Fällen wurden dabei pro Sitzung Aufwendungen „in einem niedrigen dreistelligen Bereich gezahlt“, so Siebert. Die Stadt versuche, die Kosten „so niedrig wie möglich zu halten“.

In Planung ist laut Stadt noch die Ausstattung des Stadtratssitzungssaals im Historischen Rathaus mit eigener Übertragungstechnik für „Stadtrats-TV“. So sollen künftige Sitzungen live aus dem Saal zum Offenen Kanal und Youtube übertragen werden können. Nach der Schließung des Impfzentrums sollen die Stadtratssitzungen in der Stadthalle stattfinden, für die keine Miete anfällt.

Anders ist das etwa in Frankenthal: Dort kostete eine Sitzung des Stadtrats im Congress-Forum (CFF) die Stadt im Schnitt rund 4200 Euro, wie in dieser Woche bekannt wurde. Die teuerste Sitzung kostete sogar 10.000 Euro.

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