Speyer So geht’s bei Industriehof und Sparkasse weiter
Anfang März abgeschlossen worden ist der städtebauliche Wettbewerb für die Zukunft des
Rosenberger schwärmte vom Ergebnis, das unter acht Entwürfen einstimmig auf Platz eins gesetzt worden sei. Besonders gut seien die erhaltene Sichtachse auf dem historischen Areal an der Franz-Kirrmeier-Straße, der Platz im Eingangsbereich mit Trittstufen zum Deich hin, die dezentralen Parkplätze, der große Grünzug und der Versuch, verschiedene Nutzungsformen im gesamten Quartier zu verteilen anstatt auf ausschließliche Wohnnutzung in einzelnen Bereichen zu setzen.
Einzig die Einbindung der Direktorenvilla sei noch nicht so gut gelungen. „Wir sind sicher, dass die Industrieatmosphäre auch mit den im Konzept vorgesehenen Ergänzungsbauten erhalten werden kann“, betonte Architekt Rosenberger. Der Wettbewerb, den die Eigentümerfirma Industriehof Speyer GmbH veranstaltete, habe sich gelohnt.
Das andere Projekt, bei dem ein Architektenwettbewerb verabredet ist, ist die geplante Revitalisierung der
Seit den ersten Planungen im Herbst hätten sich einige Rahmenbedingungen geändert, so Würk. So solle auf die ursprünglich geplante Aufstockung des Parkhauses mit Wohnungen verzichtet werden. Das habe statische und letztlich auch wirtschaftliche Gründe. Sparkassen-Vorstandschef Thomas Traue erklärte, dass eine bestimmte Mindestrendite erzielt werden müsse. „Die Zeiten, in denen Sparkassen alle Wünsche erfüllen konnten, sind vorbei.“ Es bleibe beim Ansatz, dass eine verkleinerte, aber modernisierte Bankfiliale die Nutzung im Erdgeschoss bestimmt. Darüber sollten auf mehr als 3000 Quadratmetern Wohnungen entstehen. Gewerbenutzungen – konkret berücksichtigt werde ein interessierter Pflegedienst – könnten hinzukommen.
Die Sparkasse erwartet eine weitgehende Entkernung des Bestandsgebäudes, da etwa der Augustinersaal und viele Büros nicht mehr benötigt würden. Ausschussvertreter legten Wert darauf, auch Architektenlösungen Chancen zu geben, die die Entkernung einschränken.
