Ludwigshafen / Speyer Seitwärtsbewegung auf dem Arbeitsmarkt

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Auf dem regionalen Arbeitsmarkt hat sich der gewohnte Frühjahrsaufschwung im April nicht eingestellt. Dafür melden immer mehr Betriebe und Unternehmen Personalbedarf an. Das sind die beiden zentralen Aussagen im neuen Arbeitsmarktbericht der Agentur für Arbeit.

Demnach verharrt die Arbeitslosenquote in der Vorderpfalz seit vier Monaten bei 6,4 Prozent. Im Agenturbezirk, zu dem auch Frankenthal, Speyer und der Rhein-Pfalz-Kreis zählen, waren im April 14.837 Menschen arbeitslos gemeldet und damit lediglich 19 mehr als im Vormonat, aber 387 mehr als vor einem Jahr. In der Arbeitsagentur selbst waren die Zahlen im ablaufenden Monat leicht rückläufig. Im benachbarten Jobcenter, wo Langzeitarbeitlose begleitet werden, sind sie mit nun 9005 Männern und Frauen (plus 50) leicht gestiegen.

Trotz des ausbleibenden Frühjahrsaufschwungs sieht Geschäftsführer Daniel Lips den Arbeitsmarkt in Bewegung. So seien gegenüber März acht Prozent mehr neue Arbeitsstellen gemeldet worden. Der ohnedies schon hohe Personalbedarf regionaler Arbeitgeber, auch an Azubis, steige kontinuierlich weiter. Die Arbeitsagentur reagiert auf diese Nachfrage mit einem Fächer an Qualifizierungen und Weiterbildungen. Im Mai sind etwa kostenlose Workshops zum Neu- oder Wiedereinstieg in den Job oder bei einer beruflichen Neuorientierung geplant. Nähere Infos dazu gibt es im Netz unter www.arbeitsagentur.de/vor-ort/ludwigshafen/bbie.

In Speyer waren im April mit 2634 Personen 34 weniger arbeitslos gemeldet als im März und 48 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 4,6 Prozent. Im gleichen Zeitraum kletterte die Anzahl der offenen Stellen in Speyer um 17 Prozent.

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