Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Schwetzingen/Hockenheim: Ordnungshüter im närrischen Einsatz

Sicher und friedlich: So sollen die Umzüge nach dem Willen der Polizei ablaufen.
Sicher und friedlich: So sollen die Umzüge nach dem Willen der Polizei ablaufen.

Mit verstärkten Alkoholkontrollen und Aufenthaltsverboten will die Polizei in den kommenden Tagen für Sicherheit bei der Straßenfasnacht in Speyers badischer Nachbarschaft sorgen. Darüber hinaus sollen Einsatzkräfte unter anderem die Umzüge in Schwetzingen, Hockenheim und Heidelberg begleiten.

Während in den Städten und Gemeinden die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen, hat sich auch das rechts des Rheins zuständige Polizeipräsidium Mannheim nach eigenen Angaben auf Umzüge als Höhepunkt der Fasnachtszeit eingestellt. Den Anfang bei den größeren Städten macht Hockenheim am Samstag, 13.31 Uhr. Am Dienstag folgen Heidelberg (14.11 Uhr) und Schwetzingen (15 Uhr). Auch in Rheinhausen, Altlußheim, Ketsch und Waghäusel/Wiesental sind die Narren unterwegs.

Laut Polizeipräsident Andreas Stenger sollen verstärkt Polizisten auf den Straßen im Einsatz sein, „die jederzeit auf Herausforderungen und Situationen reagieren können“. In Zusammenarbeit mit den Kommunen habe die Polizei im Vorfeld 36 Aufenthaltsverbote gegen erkannte potenzielle Störer und Straftäter im Zusammenhang mit Fasnachtsveranstaltungen erlassen. Deren Einhaltung werde konsequent überwacht, so Stenger.

Mit verstärkten Alkoholkontrollen möchte die Polizei darüber hinaus verhindern, dass betrunken Auto gefahren wird und eventuell schwere Unfälle passieren. Auch Fahrrad- und Scooter-Fahrer müssten mit Kontrollen rechnen.

„Vorbilder für Kinder sein“

„Natürlich gehören Spaß, gute Laune und Feierstimmung zur Fasnacht dazu“, erklärt der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Stefan Dallinger (CDU). Zugleich ruft er Eltern, Verwandte und erwachsene Freunde dazu auf, Vorbilder für Kinder und Jugendliche zu sein. Sie sollten nach Auffassung Dallingers zeigen, „dass närrische Hochstimmung und missbräuchlicher Alkoholkonsum nicht zusammengehören“.

Der Heidelberger Bürgermeister Wolfgang Erichson (Grüne) unterstreicht mit Blick auf die Umzüge die aus seiner Sicht bewährte Sicherheitspartnerschaft in der Stadt. Kommunaler Ordnungsdienst und Polizei arbeiteten sehr gut und routiniert zusammen. Sie sollen daher im öffentlichen Raum gemeinsam für Sicherheit und Ordnung sorgen. „Wir wollen, dass die Menschen sicher und friedlich feiern können“, ergänzt Erichson.

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