Speyer Schultz tritt auf Euphoriebremse

DUDENHOFEN. Verbandsligist FV Dudenhofen empfängt am Sonntag, 15 Uhr, die Spielgemeinschaft (SG) Rieschweiler zum sechsten Heimspiel.
Die auswärtsschwachen Südwestpfälzer sind Tabellenzwölfter mit 13 Punkten und 12:17 Toren. Gleich zum Saisonstart gelang der bislang einzige Auswärtserfolg mit 1:0 beim derzeitigen Tabellenletzten TB Jahn Zeiskam, am fünften Spieltag gelang ein 1:1-Remis beim damaligen Tabellenvierten ASV Fußgönheim. Dudenhofen dagegen verbesserte sich mit seinem dritten Auswärtserfolg am vergangenen Spieltag auf Rang vier mit 20 Zählern und 20:13 Toren und hat in fünf Heimspielen nur gegen den Tabellenführer FK Pirmasens II unglücklich verloren. Nach dem 2:0 beim VfL Neustadt zurück in der Erfolgsspur und gestärkt durch den tollen Pokalsieg gegen den Oberligisten TSV Schott Mainz am Mittwochabend, können die Schützlinge von Trainer Christian Schultz mit breiter Brust ins Heimspiel gehen, um mit einer weiteren guten Leistung den vierten Tabellenplatz zu festigen. Dennoch warnt der Trainer vor eventuell aufkommender Euphorie und hofft, dass sich der Pokalsieg nicht negativ auswirkt. Schultz hat da nämlich keine guten Erinnerungen: „Als wir vor Jahren bis ins Endspiel vordrangen, haben wir nämlich Punktspiele verloren.“ Er hofft deshalb, dass das Team den Erfolg, der wegen Verlängerung und Elfmeterschießen viel Kraft gekostet habe, deshalb „nicht nur körperlich, sondern auch geistig verkraftet.“ Beim Gast ist man trotz des zwölften Tabellenplatzes nicht unzufrieden, versicherte Tobias Weis, Vorstand Spielbetrieb, im Gespräch mit der RHEINPFALZ. „Wir haben schließlich sechs Leistungsträger verloren, die viel dazu beigetragen haben, dass wir in den beiden letzten Spielrunden Fünfter und davor Sechster wurden.“ Für Ersatz sei zwar gesorgt worden, aber die Neuen seien alles junge, talentierte Spieler, die langsam herangeführt werden. „Ihnen fehlt es noch an Konstanz“, merkt der SG-Vertreter an. Der erst dritte Saisonsieg am vergangenen Sonntag nach den beiden Auftakterfolgen am ersten und zweiten Spieltag sei ganz wichtig gewesen für die kommenden Aufgaben, stellt Weis fest. Zum Gegner meinte er, dass Dudenhofen eine der spielerisch stärksten Mannschaften der Liga sei. „Wir haben deshalb Respekt, aber keine Angst. Schließlich kann in der Liga jeder jeden schlagen.“ Weis rechnet dennoch nicht mit einem Dreier. „Unsere nötigen Punkte zum Klassenerhalt müssen wir gegen andere Gegner holen“, sagt er. (hm)