Speyer Schipka-Pass: Erster Vorschlag für Verzicht auf Verbindung
Der Schipka-Pass als Fußgängerverbindung zwischen Bahnhof- und Burgstraße soll mit der sanierten historischen Brücke wiederaufgebaut werden. Mit diesem Vorschlag der Stadt wird am Mittwoch, 12. Juli (17 Uhr, Stadtratssitzungssaal) der Bauausschuss befasst. Der Stadtrat soll am 20. Juli endgültig entscheiden. Von der Linksfraktion kommt jetzt ein Gegenvorschlag: dauerhafter Verzicht auf die Brücke.
Die Linke führt vor allem Kostengründe an. Die rund 2,4 Millionen Euro für die Stadt plus 2 Millionen Landesförderung seien zu teuer. Der Wegfall – wie im Übrigen seit über zwei Jahren zur Vorbereitung der Sanierung – wäre zwar bedauerlich. Die Brücke sei jedoch entbehrlich, weil es 180 Meter entfernt auf der anderen Seite des Bahnhofs die Schneckennudel-Brücke gebe. Auch in der Friedrich-Ebert-Straße und in der Oberen Langgasse gebe es Querungen der Bahngleise in vertretbarer Distanz. Außerdem müsse das denkmalpflegerische Plädoyer für den Erhalt der historischen Brücke relativiert werden, so die Linke: Die Brücke müsste baulich verändert und höhergelegt werden. Ein weiterer Nachteil: Sie stehe teilweise auf Privatgrund. pse