Dudenhofen RHEINPFALZ Plus Artikel Schüler der Ballettschule Axinja Hüneke begeistern mit „Die kleine Meerjungfrau“

„Die kleine Meerjungfrau“ brachte die Ballettschule Axinja Hüneke auf die Bühne.
»Die kleine Meerjungfrau« brachte die Ballettschule Axinja Hüneke auf die Bühne.

Märchenhaft war die Dudenhofener Festhalle ausgestattet, als Schüler der Ballettschule Axinja Hüneke „Die kleine Meerjungfrau“ aufführten. Das Publikum war begeistert.

Fast ein Jahr haben die Tänzerinnen und Tänzer der Ballettschule Axinja Hüneke für ihre Aufführung „Die kleine Meerjungfrau“ geprobt. Trotz eines hohen Krankenstands im Winter der seit 2006 bestehenden Ballettschule, gelang eine tänzerische und spielerische Darbietung, die das Publikum verzauberte.

Entspannt und zugleich hochkonzentriert zeigten die Schüler, wie großartig die gute Stimmung in ihrer Schule ist. Ihre überzeugenden Darbietungen und das Lächeln auf den Gesichtern der Tänzer, die lange auf ihren Auftritt vor Familien, Freunden und Ballett-Liebhabern gewartet hatten, machten den Abend zu einem besonderen Erlebnis.

Anna Goldinger, deren Sehnenverletzung zwar mittlerweile ausgeheilt ist, tanzte den Märchenprinz trotzdem noch mit einer Fußstütze. Bereits nach den ersten überzeugenden Schritten und Sprüngen war diese vergessen. Gemeinsam mit Arielle, gespielt von Greta Küppel, tanzte sie gefühlvoll in den Himmel der Liebe.

Zuvor hatte die kleine Meerjungfrau den Prinzen eindrucksvoll vor dem Ertrinken gerettet. Die Zuschauer spürten förmlich Wind und Wellen, blickten direkt auf den Meeresgrund und atmeten erst erleichtert auf, als der Prinz zum Leben erweckt war. Die von Hüneke und ihrer Mutter selbst genähten Kostüme wirkten originell und prachtvoll. Fischernetze, Seegras, ein Schiff mit großem Rettungsring und kleine, aber kostbare Andenken an die Menschenwelt boten die Kulisse. Gemeinsam mit ihrer Freundin (Lara Rathke) gelang es Arielle trotz aller Gefahren am Ende, die Liebe des Prinzen zu gewinnen.

Zehn kleine Seesterne, ebenso viele lustige kleine Krabben, zwölf Fischlein und vier fröhliche Wasser-Kinder tanzten sich in die Herzen der Besucher. 14 rosa Seepferdchen galoppierten vollkommen synchron und dabei überaus liebenswert über die Bühne. Bezaubernd anzusehen waren die sieben kleinen Meerhexen, die anmutig um die große, prachtvoll gekleidete, aber durchaus zwielichtige Meerhexe (Ella Schlick) herumtanzten.

Meereskönig Manuel Berkes vertrat den männlichen Tänzer würdig. Witzige, heitere und bei aller Dramatik überaus humorvolle Choreografien, wie die für die vier Matrosen-Mädchen mit Besen, gaben der Aufführung die Superlativen, die sie verdient. Musik, die Großes erwarten ließ, vollendete das Gesamtkunstwerk, das die Ballettschule Axinja Hüneke künstlerisch wie zugewandt mit „Die kleine Meerjungfrau“ so wunderbar in Szene gesetzt hat.

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