Speyer Sanierung: Ab Mittwoch wird der „Schipka-Pass“ gesperrt

Rostig: Blech an der Brücke.
Rostig: Blech an der Brücke.

Die Sanierung des „Schipka-Passes“ beginnt. Die Bahnhof- und Burgstraße verbindende Fußgängerbrücke wird deshalb ab Mittwoch, 17. Februar, bis voraussichtlich Ende September gesperrt. Das teilt die Stadtverwaltung mit.

Die 130 Jahre alte Brücke muss wegen starker Schäden demontiert, abtransportiert, instandgesetzt und anschließend wiederaufgebaut werden. Sie überspannt seit 1890 die Gleise der Bahn und ist somit älter als die Brücke in der Oberen Langgasse (1939) und die „Schneckennudelbrücke“ am Bahnhof (1981). Eine Instandsetzung im Jahr 2003 sei nur „mäßig erfolgreich“ gewesen, so die Stadt. Der Gesamtzustand habe sich seither eher verschlechtert. Es gebe eine Fülle von Mängeln und Schäden: „Um die Standsicherheit weiterhin gewährleisten zu können, muss sie daher dringend instandgesetzt werden“.

30 Wochen Arbeitszeit

In den nächsten Wochen werden demnach alle Brückenteile und -stützen mit Mobilkränen nacheinander von West nach Ost ausgehoben. Per Tieflader gelangen sie zu einem Lagerplatz, wo sie in einer staubdichten Einhausung instandgesetzt werden. Vor Ort werden die Rampen mit ihren Geländern erneuert. Fragen und Anregungen zu dem auf 30 Wochen angesetzten Projekt können per E-Mail an tiefbau@stadt-speyer.de gerichtet werden, so die Stadt.

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