Schwimmen
Salierschüler gewinnen Grundschulschwimmfest
60 Kinder bevölkerten am Donnerstagmorgen das Speyerer Bademaxx zum Grundschulschwimmfest. Am Ende gewann die Salierschule, gefolgt von den Wasserratten aus der Zeppelinschule, vom Woogbach und aus dem Vogelgesang im Süden der Domstadt. Die Sparkasse Vorderpfalz sponserte Pokal und Medaillen.
Der Nachwuchs aus der Siedlung komplettierte das vollzählige Feld der fünf staatlichen Einrichtungen. Da sie aber im Vergleich zu den anderen keine Dritt-, sondern Viertklässler stellten, nahm der Titelverteidiger außer Konkurrenz teil. Das rief vielleicht nicht gerade die allergrößte Begeisterung hervor. Doch die Organisatoren kommunizierten es im Vorfeld. „Die Kinder waren sehr zufrieden, und die Lehrer auch. Es hat alles gut geklappt“, fasste Henrike Göbel, Fachberaterin Sport an Grundschulen aus der Zeppelinschule, im Gespräch mit unserer Zeitung zusammen.
Geschicklichkeit first
Die Wettbewerbe in Schwimmbadluft seien sehr anstrengend. Infolge der Neuordnung der Bundesjugendspiele standen erstmals nicht mehr die klassischen Strecken wie Freistil oder Brust auf dem Programm. Die jeweils zwölf Kinder pro Mannschafte traten ausschließlich zu abwechslungsreichen Geschicklichkeitswettbewerben in Staffelform an, die es in der Vergangenheit aber auch schon gab, wenn auch in getrennter Wertung.
Los ging’s mit den Schwimmnudeln. Das sind lange bunte Rohre aus Styropor, auf denen sich jeweils zwei Teilnehmer fortbewegten. Anschließend schoben sie ein Brett vor sich her. In der Disziplin Ausdauer betrug die Zeit sechs Minuten. Es galt, möglichst viele Tennisbälle am Beckenrand in Eimern zu platzieren, um das Ergebnis zu zählen.
Mannschaftsgeist
Bei der T-Shirt-Staffel lösten sich die Starter durch Aus- und Anziehen des nassen, am Körper haftenden Stoffes, ab: „Da hat jeweils die ganze Mannschaft mitgeholfen“, berichtete Göbel. Zum Abschluss ging’s unter Wasser, um 30 Tauchringe aus 1,80 Metern Tiefe wieder ans Tageslicht zu befördern.
Auch die Expertin stellt einen zunehmenden Anteil an Nichtschwimmern in den Klassen fest. Einige schwimmen ausdauernd. Andere könnten sich über Wasser halten. Gründe gibt es viele: abnehmendes Interesse, kulturelle Aspekte, Spaßbäder, die nicht unbedingt die Fähigkeit erforderten, auch Corona-Nachwirkungen.
Am Mittwoch, 3. Juli (9 bis 11.15 Uhr), treffen sich die jungen Leichtathleten auf dem Gelände der Zeppelinschule. Die Kinder absolvieren Staffellauf über 50 Meter, Medizinballweitstoßen, Standweitsprung und Ausdauerstaffel. Dabei steht die Mannschaftswertung im Mittelpunkt.