Radsport RHEINPFALZ Plus Artikel RV Dudenhofen bereit für die deutsche Meisterschaft

Gute Generalprobe: Der RV Dudenhofen testet bei der Bahnentournee an Pfingsten.
Gute Generalprobe: Der RV Dudenhofen testet bei der Bahnentournee an Pfingsten.

Um die 300 Fahrer, die jüngeren natürlich auch mit Eltern, werden in Dudenhofen zu den deutschen Bahnrad-Meisterschaften vom 2. bis 6. Juli erwartet.

Die Dudenhofener „Badewanne“ gilt als eine der schnellsten Radrennbahnen unter freiem Himmel weltweit. Da wird ordentlich was los sein, der RV 08 Dudenhofen möchte ein herzlicher Gastgeber sein. Sehr viele werden im Goldenen Lamm in Dudenhofen oder im Hotel am Technik-Museum in Speyer nächtigen. Das Bahnradteam Rheinland-Pfalz hat bereits seit Dienstag Quartier im Salischen Hof in Schifferstadt bezogen.

Perfekte Nachbarn

Auf eine perfekte Nachbarschaft zum FV Dudenhofen können die Radfahrer bauen, sie haben im derzeitigen Vereinschef Christian Schultz und dem früheren Chef Roland Klaus sehr gute Ansprechpartner. „Und eine große Unterstützung in vielen Dingen. Zum Beispiel gewähren sie uns einen sicheren Unterstellplatz für die Fahrräder oder sie stellen Personal am Grillstand“, betont RV-Vorsitzender Jens Hartwig. Das Ganze beruht auf Gegenseitigkeit, denn der RV 08 stellt bei den FV-Heimspielen in seinem Clubhaus die Kabinen für die Auswärtsmannschaften. Der Etat für die fünftägige Veranstaltung beläuft sich auf 70.000 Euro. Alle Helfer erhalten zwei Freikarten sowie ein offizielles lilafarbenes T-Shirt, auf dessen Rückenpartie Germany steht.

„Der Sportliche Leiter Andreas Gensheimer hat einen sehr interessanten Zeitplan zusammengestellt, mit täglichen Entscheidungen. Natürlich muss das Wetter mitspielen“, sagt Hartwig. Los geht es an den Vormittagen zwischen 9.30 Uhr (3. Juli) und 10.30 Uhr (4. Juli), ansonsten um 10 Uhr. Jeweils zwischen 21 und 21.30 Uhr ist Schluss, am Sonntag dann schon gegen 17 Uhr.

Adler flexibel

Die Zeitnahme und die Startmaschine hat sich der RV 08 Dudenhofen aus Frankfurt/Oder beziehungsweise aus Cottbus ausgeliehen. Worüber Jens Hartwig sich besonders erleichtert zeigt: Die Küche im Gasthaus zum Adler hat vor allem für die Kommissäre und Offiziellen, es handelt sich um rund 30 Personen, auch noch nach 22 Uhr geöffnet, also nach Schluss der jeweiligen Veranstaltungsabschnitte, denn die Kampfrichter haben dann noch Hunger und Durst. „Wir werden da sehr flexibel und zuvorkommend behandelt“, sagt Hartwig.

Die Besucher sind aufgefordert, möglichst den ÖPNV (Haltestelle Friedhof) zu nutzen oder aber – standesgemäß – mit dem Fahrrad zu kommen. Hartwig: „Wir sind eine Radveranstaltung, wir bauen darauf, dass viele mit den Rädern kommen.“ Für Autofahrer ist der Besucherparkplatz vor der Festhalle (Albrecht-Dürer-Straße 5) vorgesehen. Der Waldparkplatz direkt vor der Radrennbahn ist den Teams und Aktiven vorbehalten.

Einen Kartenvorverkauf gibt es nicht, nur eine Tageskasse ist geöffnet. Die Tageskarte kostet 12 beziehungsweise ermäßigt 10 Euro, die Dauerkarte 35/30 Euro. Kinder und Jugendliche bis 15 haben freien Eintritt.

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