Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Rudern: RG feiert ihre deutschen Meister

Überglücklich: von links Elias Fabian, Johann Dennhardt, Leon Gronbach, Tim Streib, Maximilian Brill, Anna Müsel, Ole Bartenbach
Überglücklich: von links Elias Fabian, Johann Dennhardt, Leon Gronbach, Tim Streib, Maximilian Brill, Anna Müsel, Ole Bartenbach und Joshua Rieber.

Die deutschen Jahrgangsmeisterschaften waren ein Motivationsschub für die Aktiven der RG Speyer. Mit Medaillen fuhren sie nach Hause, mit Korkenknallen wurden sie im Domizil im Reffenthal empfangen. Der Ansporn für die nächste Stufe ist groß.

Ole Bartenbach war der Überflieger bei der DM in Essen. Mit dem Vierer und dem Achter holte er den Sieg. Souverän kommentierte er im Gespräch mit unserer Zeitung, was auf dem Gewässer vor sich ging. „Es war eine entspannte DM, da wir durch die Saisonleistung wussten, was auf uns zukommt“, sagte Bartenbach.

Ziel erreicht

Das klar abgesteckte Ziel: der Sieg im Achter. Im Vierer auch als Erste anzukommen, sei überraschend gewesen. „Das macht dann richtig Spaß“, so Bartenbach. In München bereitet er sich derzeit auf die Weltmeisterschaft vor: „International wird das was anderes werden. Wir sind noch relativ unerfahren. Ich habe noch keine WM mitgemacht, außer als Steuermann.“

Ambitionen nannte er: „Unter die ersten sechs zu kommen. Und dann träumt man von einer Medaille.“ Optimismus walten lässt Tim Streib, der im Leichtgewichtsdoppelvierer dominierte. „Wir wissen, dass wir stärker und schneller sind als letzte Saison. Von den anderen Nationen muss bei der WM also was Starkes kommen“, meinte der Vize-Weltmeister 2022.

Gesundheit wichtiger

Die positive Grundstimmung tröstete Streib über den vierten Platz im leichten Doppelzweier hinweg. „Mangelnde Vorbereitung“, begründete Streib die abgeschlagene Position.

Während er sich mit den anderen RGS-Aktiven auf die WM vorbereitet, ist für Elias Fabian Schluss – aus freien Stücken. „Ich habe die Nominierung abgelehnt, da ich das Steuergewicht nicht mehr schaffe.“

Die Gesundheit geht für ihn vor. Er hatte mit dem Vierer bei den Unter-19-Jährigen Gold geholt. „Wir hatten die Favoritenrolle und haben das Hauptziel mit dem Sieg erreicht“, betont er. Für Max Brill und Leon Gronbach geht’s nun zur WM.

Insgesamt gewannen die Speyerer viermal Gold und einmal Bronze. Beim Empfang im Reffenthal erhielten die Nachwuchsruderer ihren verdienten Applaus und eine Menge Zuspruch für die nächsten Wettkämpfe, bei denen die Speyerer Flagge bestenfalls wieder ganz vorne wehen soll.

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