Speyer Reizvolles Panther-Camp
«SCHIFFERSTADT.» Drei Tage Handball satt: Für 54 Mädchen und Jungen zwischen acht und 13 Jahren war die Idee so reizvoll, dass ihre Teilnahme beim Panther-Camp der HSG Dudenhofen-Schifferstadt außer Frage stand. In vier Leistungsgruppen wurden sie eingeteilt und lernten in der Wilfried-Dietrich-Halle vom Angriff bis zur Abwehr alles, was fürs Spielen notwendig ist – vor allem Teamgeist.
Jugendleiterin Laura Leonhardt gefiel vor allem eines: „Wir haben eine reine Mädchengruppe bilden können.“ Positiv anzumerken war das, denn nach wie vor hat die HSG im weiblichen Nachwuchsbereich noch zu kämpfen. Anders sieht das bei der männlichen Jugend aus, wie Leonhardt berichtete: „Einige Klassen können wir sogar mehrfach besetzen und in den zurückliegenden Jahren spielten wir in den jeweils höchsten Ligen der Altersklassen mit.“ Das Handballspiel als Breiten- und Leistungssport anzubieten ist die Prämisse der HSG. So sollten sich auch alle Kinder in dem Panther-Camp wiederfinden. „Am ersten Tag haben wir uns an verschiedenen Spielstationen einen Überblick über das Niveau verschafft, am zweiten Tag stand dann das Lösen gemeinsamer Aufgaben zur Festigung des Teamgedankens im Vordergrund und am dritten Tag wurde viel Kooperationsarbeit auf dem Feld geübt“, fasste Leonhardt die Inhalte der Ferienaktion zusammen. Deutliche Unterschiede zeigten sich bei Koordinationsübungen. „Da geht die Schere weit auseinander“, informierte die Jugendleiterin, die in der HSG die männliche A- und B1-Jugend trainiert. Erfahrung im Umgang mit dem Handball hatten alle Nachwuchsspieler. Die meisten davon kamen aus den Reihen der HSG. „Gut ein Drittel der Kinder kam aus anderen Vereinen“, sagte Leonhardt und verwies in dem Zusammenhang auf die Werbewirksamkeit, die das Camp dadurch erziele. „Für alle ist es einfach schön, mal einen ganzen Tag in der Halle zu sein und trainieren zu dürfen“, stellte Leonhardt fest, die von Trainerkollegen und Jugendspielern in den einzelnen Gruppen unterstützt wurde. Spannend wurde es für die Sprösslinge kurz vor dem Camp-Ende. Zum einen durften Auserwählte aus den einzelnen Gruppen bei einem Allstar-Game gegen die Trainer antreten, zum anderen kämpften die jungen Handballer zum Ausklang selbst noch bei einem Spiel gegeneinander.