Speyer Reithalle: Ab Mitte 2022 soll gebaut werden

Optisch in keinem guten Zustand: Reithalle auf dem Normand-Areal.
Optisch in keinem guten Zustand: Reithalle auf dem Normand-Areal.

Die Reithalle auf dem Normand-Gelände ist zuletzt beschmiert worden, Putz bröckelt. Kein Problem, sagt der Investor – und skizziert den Zeitplan.

Michael Weber ist Sprecher der Investorengruppe „Speyer together“, deren Nutzungskonzept für die seit Jahren leerstehende Reithalle ausgewählt worden ist. Die Substanz des Gebäudes sei in Ordnung, und in wenigen Monaten solle auch mit den Bauarbeiten begonnen werden, sagt Weber. Die Entscheidung für das Konzept war schon 2020 getroffen worden; seither ziehen sich die Vorbereitungen hin. „Der Kaufvertrag zwischen der Stadt und der Projektgruppe ist bis auf wenige Details ausgehandelt“, berichtet der Investor auf Anfrage. Beim Kaufpreis war von gut 650.000 Euro die Rede.

„Speyer together“ umfasst als Investoren neben Weber Vibeke Walger, Katja und Frank Schmidt sowie den Fußballprofi Erik Durm. Sie wollen in der ehemaligen französischen Militärimmobilie ein Begegnungszentrum plus (Coworking-)Büros einrichten, für die die Firma Regus als Anbieter genannt worden war. In die denkmalgeschützte Halle sollen dafür zwei Zwischenebenen eingezogen werden, um auf 2000 Quadratmeter Nutzfläche zu kommen.

Bauliche Details hat die Gruppe bisher nicht vorgestellt: Weber erklärt: „Eine Entwurfsplanung ist aktuell in Abstimmung mit der Denkmalbehörde. Die Ergebnisse werden zügig in den Bauantrag eingearbeitet.“ Fachleute wie Statiker, Energieberater, Energieversorger und diverse Handwerker seien eingebunden. „Die Projektgruppe hofft auf Start der Bauarbeiten spätestens Mitte 2022, abhängig von Erteilung der Baugenehmigung“, so Weber. Auch die Suche nach einem Pächter für die Lokalfläche im Erdgeschoss mit einem Freisitz habe begonnen.

Mehr zum Thema
x