Speyer Reise für alle Sinne

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Feuer, Wasser, Laser, Licht – fast wie ein bekannter Kinderreim hören sich die Zutaten zu einem ganz besonderen Spektakel an, das demnächst im Ehrenhof des Mannheimer Schlosses zu Gast ist. Vom 25. bis 27. Mai gastiert dort „Aquanario“, die wohl größte mobile Wassershow Europas.

Die „Aquanario“-Idee stammt von festinstallierten Wassershows, wie es sie etwa in vielen Hotels gibt. „Das habe ich gesehen und mir überlegt, wie man das technisch für eine mobile Show umsetzen könnte“, erläutert der Berliner Veranstalter und Erfinder Michael Wuscher. Im Ehrenhof des Mannheimer Schlosses habe er dafür das ideale Umfeld. Majestätische Wasserfontänen sollen hier Ende Mai im Rhythmus zur Musik in den Himmel schießen, feinste Wassertröpfchen werden zur Leinwand für die vom künstlerischen Leiter Kurt Berger entworfenen Bilder. „Das wird eine emotionale Reise“, verspricht der Lichtkünstler. Und eine Reise für alle Sinne, denn mit Maggy Rich und Timo Michael Leopold singen zwei Studenten der Mannheimer Popakademie zu den Wasserbildern. Geiger Stefan Krzanaric, den Besuchern eventuell noch aus der Diner-Show „Palazzo“ bekannt, sorgt zudem vom Schlossbalkon für klangvolle Untermalung. „Die reguläre Show dauert rund 60 Minuten. Musikalisch fänden sich darin zahlreiche Größen aus der Region wieder, so Wuscher. Und in der achtminütigen Zugabe drehe sich alles um das Fahrrad, dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird. „Mit dieser außergewöhnlichen Inszenierung wird der barocke Prachtbau perfekt in Szene gesetzt“, freut sich Harry Filsinger, Leiter der Schlossverwaltung Mannheim, auf die Show. Er sei davon überzeugt, dass das opulente Spektakel auch dem kunstsinnigen Kurfürsten Carl-Theodor gut gefallen hätte. Ziel sei es gewesen, zehn Jahre nach der Wiedereröffnung des renovierten Schlosses und des gepflasterten Ehrenhofs, eine Veranstaltung in den Außenbereich zu holen. „Immerhin wurde der Ehrenhof für Außen- und Großveranstaltungen konzipiert“, so Filsinger. Wegen veränderter Sicherheitsvorschriften und aktueller Bauarbeiten an den Katakomben, seien im Moment aber keine größeren Veranstaltungen möglich. „Aquanario“ sei, mit rund 5000 erwarteten Besuchern pro Abend, ein guter Kompromiss. Und: „Wir würden daraus gerne ein wiederkehrendes Ereignis machen“, verriet Filsinger. Der Aufwand, den die „Aquanario“-Macher betreiben, ist immens. Schwebende Leuchtballons, mit Wasser befüllte Glaskugeln und auch Wasser-Klangschalen bilden nur den Rahmen. Im Zentrum der Show steht ein 50 Meter langes und acht Meter breites Becken, das mit rund 400.000 Litern Wasser befüllt sein wird. Zwei riesige Pumpen können daraus bis zu 4000 Liter gleichzeitig in die Luft heben. Laser-, Beamer- und Videoprojektionen sorgen auf Millionen von Wassertropfen für ein inspirierend-feuchtes Erlebnis. Showbeginn ist jeweils um 21.30 Uhr. Vorverkauf Eintrittskarten gibt es unter der Internetadresse www.aquanario.de oder der Telefonnummer 0180 6050400.

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