Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Regionalliga: HSG Dudenhofen/Schifferstadt zum TuS Kaiserslautern-Dansenberg

Aus dem Erfolgsteam gegen SG Zweibrücken und wieder dabei: Christopher Huber (am Ball) von HSG Dudenhofen/Schifferstadt.
Aus dem Erfolgsteam gegen SG Zweibrücken und wieder dabei: Christopher Huber (am Ball) von HSG Dudenhofen/Schifferstadt.

Das nächste Pfalzderby steht an. Die Regionalliga-Handballer der HSG Dudenhofen/Schifferstadt spielen am Samstag um 20 Uhr beim TuS Kaiserslautern-Dansenberg.

Kein Grund zum Ausruhen ist für Panther-Coach David Oetzel die klasse Vorstellung der Seinen beim mitreißenden 30:30 gegen die SG Zweibrücken. Vor allem im mentalen Bereich hatte sich Dudenhofen/Schifferstadt enorm gesteigert. „Aktuell zeigt uns jedes Spiel aufs Neue, dass man in dieser Liga ohne die vollkommene Bereitschaft und den Willen nicht gewinnen kann. Wir wollen die gleiche Energie wie am letzten Wochenende in jeder Begegnung zeigen. Dann haben wir uns auch nichts vorzuwerfen. Dass jeder jeden schlagen kann, zeigen die jüngsten Ergebnisse unserer Konkurrenz“, sieht er das Geschehen weiter sehr ausgeglichen.

Tabellennachbar Dansenberg

Die Gastgeber, im zweiten Jahr nach dem Abstieg aus der dritten Liga mit einer sehr jungen Formation am Start, haben mit drei Siegen bestens in die Saison gefunden, zogen aber zuletzt zweimal den Kürzeren und stehen mit einem Zähler mehr einen Platz vor der HSG. „Auf die Tabelle gebe ich nach fünf Spieltagen nichts“, so Oetzel.

In der Saisonvorbereitung testeten die Panther zweimal gegen den TuS. Die Erkenntnisse aus diesen Partien ließen am Samstag ein Duell auf Augenhöhe erwarten, aufgrund des Heimvorteils mit leichten Vorteilen für Dansenberg, so seine Einschätzung. „Aber wir hoffen auch auf zahlreiche Unterstützung unserer Fans.“

Kölsch überragend

Oetzel erkennt bei den Westpfälzern ein gewachsenes Spielsystem mit dem herausragenden Spielmacher Ben Kölsch. Beide Holstein-Brüder, die er ebenfalls zu den Leistungsträgern zählt, sind nach seinen Informationen angeschlagen. „Wir bereiten uns allerdings auf einen kompletten TuS-Kader vor. Gerade das Tempospiel nach vorne ist sehr gefährlich, da brauchen wir einen guten Rückzug nach Fehlwürfen und technischen Fehlern“, lautet die Marschroute des Übungsleiters. Personell kann Oetzel auf das Erfolgsteam aus dem Match gegen Zweibrücken bauen. Daniel Thilmann wird nach seinem Urlaub wieder dazustoßen.

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