Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Regionalliga: HSG Dudenhofen/Schifferstadt verliert bei Mülheim-Urmitz

Hält HSG Dudenhofen/Schifferstadt im Spiel: Christopher Huber, hier gegen St. Ingbert.
Hält HSG Dudenhofen/Schifferstadt im Spiel: Christopher Huber, hier gegen St. Ingbert.

„Mit einer anständigen Leistung müssen wir dort punkten“, sagte Trainer David Oetzel.

Die Regionalliga-Handballer der HSG Dudenhofen/Schifferstadt kehrten diesmal mit einer Enttäuschung von einer langen Auswärtsfahrt zurück. Bei Handball Mülheim-Urmitz unterlag der Aufsteiger vor 300 Zuschauern verdient mit 30:33 (15:15) und belegt mit 4:4 Punkten einen Platz im Mittelfeld.

Oetzel fand auch einen Tag nach dem Match kaum Worte: „Wir waren in allen Belangen meilenweit entfernt von unserer Leistung beim Sieg in Kastellaun.“ Einstellung und Bereitschaft, das Spiel anzunehmen, stellte er kaum bei den Seinen fest. „Es ist jetzt hoffentlich jedem bewusst, dass einem in dieser Liga nichts geschenkt wird. Mit nur 80, 90 Prozent sind keine Siege möglich.“

Huber wichtig

Die Gäste fanden nur schwer in die Partie. Die Rheinländer dominierten bis zum 8:4 (12. Spielminute). In nur wenig mehr als zwei Minuten zog die HSG durch Marlon Kabasaj gleich. Er brachte seine Farben auch erstmals mit 11:10 in Führung (22.). Eigentlich befanden sich die Pfälzer auf dem besten Weg, das Geschehen zu drehen.

„Wir haben bis dahin fast ausschließlich von Chris Huber gelebt“, schränkte Oetzel ein. Der Goalgetter erzielte bis dahin bereits fünf seiner insgesamt zehn Treffer. Obwohl er sich fortan Manndeckung gegenübersah, glückte Patrick Müller sogar das 15:13 für die HSG. „Das war sinnbildlich für das gesamte Spiel. Das hat uns keine Sicherheit gegeben, und wir konnten keine klare Führung mit in die Pause nehmen“, so Oetzel.

Worf fliegt

Nach Wiederbeginn steigerten sich die Panther auch nicht: kaum Tore von den Außenpositionen, insgesamt viele Fehlwürfe und nur wenig gewonnene Zweikämpfe. Konrad Worf kassierte nach einer unglücklichen Aktion gegen einen HB-Außenangreifer den Spielausschluss (47.). Mülheim-Urmitz legte so stets vor und löste sich beim 29:25 erneut klar (49.).

Trotz allem bot sich der HSG weiter die Chance für eine Wende. In nur 90 Sekunden stellte Dudenhofen/Schifferstadt auf 29:28, und bis zu Finn Schutzius’ Tor zum 31:30 bestand weiter Hoffnung auf einen Punktgewinn (56.). Aber auch eine Auszeit von Oetzel bewirkte im Schlussspurt nichts mehr. Die Rheinländer ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

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