Handball
Regionalliga: HSG Dudenhofen/Schifferstadt unterliegt SF Budenheim
„Es war lange Zeit ein Duell auf Augenhöhe. Wir waren heute in den entscheidenden Situationen nicht abgezockt genug“, war Trainer David Oetzel nur mit dem Resultat nicht zufrieden. Die Rheinhessen siegten in der Handball-Regionalliga der Herren vor 190 Zuschauern mit 33:28 (19:16) bei der HSG Dudenhofen/Schifferstadt und bleiben Tabellendritter.
Der pfälzische Aufsteiger verliert etwas an Boden und reiht sich aktuell im Mittelfeld auf Position neun ein. Duplizität der Ereignisse: Dudenhofen/Schifferstadt führte wie im Hinspiel bis kurz vor dem Seitenwechsel, geriet dann aber deutlicher ins Hintertreffen und konnte den Favoriten im weiteren Spielverlauf nicht mehr wirklich in Gefahr bringen.
Lohn für Rogers
Felix Trapp rückte aus dem zweiten Team ins Tor, weil Niklas Weißbrod wegen einer Handverletzung in dieser Spielzeit nicht mehr dabei sein kann und Noel Korn kurzfristig ausfiel. A-Junior Ben Rogers verdiente sich mit guten Trainingsleistungen sein Mittun. Budenheim startete besser. Lucas Weil (bis dahin vier Tore, insgesamt 11) und Lukas Nagel (3) warfen die Sportfreunde mit 7:4 in Führung (9. Spielminute).
„Wir haben zehn Minuten gebraucht. Unser Rückzugsverhalten war noch nicht gut genug“, sagte Oetzel hernach. Die Hausherren machten sich an die Aufholjagd. Christopher Huber, mit zehn Erfolgen bester HSG-Werfer, sorgte mit einer Doublette für den 8:8-Ausgleich. Florian Schutzius setzte sogar das 12:10 drauf, und sein Bruder Paul besorgte mit dem 13:12 den letzten Vorsprung für seine Farben (23.).
HSG versiebt
Indes, fortan brachten Fehlwürfe und einige technische Fehler zu viel die HSG wieder ins Hintertreffen. Budenheim drehte den Spieß um und zog nach dem Seitenwechsel auf 19:24 davon (42.). Die Gastgeber kämpften. Oetzel ließ offensiver verteidigen. Mit Erfolg, denn Huber verkürzte auf 25:27 (50.). Beim 28:32 versiebten die Oetzel-Schützlinge erneut eine klare Torgelegenheit.
Die Gäste stellten kurz vor Ultimo auf 28:33. „Fünf Tore Unterschied sind zu viel. Immer wenn wir die Möglichkeit hatten, noch näher heranzukommen, haben wir Fehler gemacht oder verworfen. Budenheim hat das abgeklärt ausgenutzt“, lautet Oetzels Gesamtfazit. Drei Treffer Differenz hätten seiner Ansicht nach dem Spielverlauf eher entsprochen.