Handball
Regionalliga: HSG Dudenhofen/Schifferstadt ohne Probleme gegen Saulheim
Bei einem Gegner, bei dem angesichts des Abstiegs und schwindenden Personals die Luft raus ist, setzten sich die Regionalliga-Handballer der HSG Dudenhofen/Schifferstadt ohne Probleme als klar bessere Mannschaft mit 36:25 (15:8) durch. „Generell war das ein Spiel auf eher niedrigem Niveau“, sagte Coach David Oetzel zum Geschehen bei der SG Saulheim.
Die Gäste hatten mit mehr Gegenwehr gerechnet. Aber die Rheinhessen schickten erneut lediglich elf Akteure, darunter wieder Trainer Marc During, ins Rennen. „Wenn man den sich den Gegner mit nur acht Feldspielern aufwärmen sieht, ist es aus Spielersicht schwierig, sich zu 100 Prozent zu konzentrieren“, hatte er Verständnis. Hätte sich das Geschehen lange eng gestaltet, war sich Oetzel sicher, am Ende konditionelle Vorteile zu haben. Indes, das Match war bereits zur Pause entschieden.
Nach der einzigen Führung Saulheims (1:0) sorgte Finn Schutzius mit dem 1:5 (8.) rasch für klare Verhältnisse. Bis dahin hatten die Pfälzer schon vier Konter ungenutzt gelassen. Bis zum 3:9 (22.) von Dominic Gerbes blieb das Spiel torarm. Zum einen lag das an der überschaubaren Wurfausbeute der HSG. Zum anderen ragte Torsteher Tobias Weinerth mit guten Paraden aus einer ansonsten ausgeglichen Gästesieben heraus.
Weinerth traf sogar dreimal selbst ins leere gegnerische Tor, weil die Hausherren in Unterzahl (jeweils vier Zeitstrafen) stets ihren Keeper zugunsten eines sechsten Feldspielers herausnahmen und der Rückwechsel nicht rasch genug erfolgte. Das von Oetzel erwartete defensive Experimentieren praktizierte Saulheim auch diesmal: Zuerst Manndeckung gegen Christopher Huber, nach der Pause auch gegen Bastian Schleidweiler, dann eine 3-2-1- und gegen Ende eine 6-0-Abwehrformation. Mit mäßigem Erfolg. Nach dem Seitenwechsel baute die HSG den Vorsprung nach Konrad Worfs einzigem Tor (26:16. 45.) aus. Patrick Müller markierte den letzten Gästetreffer zum 24:36. Die HSG hatte in Finn Schutzius, Christopher Huber (je 6) und Dominic Gerbes (5) ihre besten Werfer.