Handball Regionalliga: HSG Dudenhofen/Schifferstadt erwartete die starken SF Budenheim
Für den Trainer der Regionalliga-Handballer der HSG Dudenhofen/Schifferstadt scheint die Rollenverteilung vor dem Match gegen die Rheinhessen am kommenden Sonntag, 18 Uhr, völlig klar. Die Sportfreunde kommen als Tabellendritter in die Haßlocher Pfalzhalle. Sie knöpften in den letzten zehn Spielen Primus Vallendar einen Punkt ab und verloren nur einmal – mit 28:30 in Mundenheim.
„Dass auch Budenheim stolpern kann, hat die Niederlage in Mundenheim gezeigt“, wirft Oetzel nicht von vorneherein die Flinte ins Korn. Schließlich spiele die HSG aktuell auch eine gute Serie (11:5 Punkte in der Rückrunde) und versuche, den Gegner wie im ersten Duell immer wieder vor neue Aufgaben zu stellen.
Huber manngedeckt
Damals führte Dudenhofen/Schifferstadt kurz vor der Pause mit 12:11, gab sich aber am Ende mit 31:36 geschlagen. Phasenweise fand sich Goalgetter Christopher Huber in Manndeckung wieder. Sören Dübal schenkte den Panthern zehn Treffer ein. Die Hausherren müssen Lösungen finden gegen die starke, sehr variable Verteidigung der Gäste, die ständig zwischen einer 5-1- und 6-0-Formation variieren.
Bekommt Budenheim einmal das Leder in die Hände, geht es mit viel Tempo nach vorne. Die HSG sollte sich also fix zurückziehen. Aufgrund der doppelt guten Besetzung auf allen Positionen halten die SF die Spielgeschwindigkeit konstant über 60 Minuten sehr hoch. „Wir wollen auf unsere in den letzten Wochen sehr eklige Abwehr bauen und Budenheim die Lust am Handballspielen nehmen“, kündigt Oetzel viel Widerstand an. Nach dem spielfreien letzten Wochenende sollte Dudenhofen/Schifferstadt ausgeruht auflaufen. Daniel Thilmann fehlt beruflich bedingt. Hinter dem Einsatz von Dominic Gerbes (erkrankt) Einsatz steht noch ein Fragezeichen.