Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Regionalliga: HSG Dudenhofen/Schifferstadt erwartet TV Offenbach

Kurzes Glück: Aaron Schleidweiler (rot) erzielt das erste Saisontor für HSG Dudenhofen/Schifferstadt bei VTV Mundenheim.
Kurzes Glück: Aaron Schleidweiler (rot) erzielt das erste Saisontor für HSG Dudenhofen/Schifferstadt bei VTV Mundenheim.

„Wir müssen uns schnell an die intensivere Spielweise in der Regionalliga gewöhnen und dürfen in der Abwehr nicht zu passiv werden“, sagt David Oetzel.

Der Trainer der Handballer der HSG Dudenhofen/Schifferstadt zog vor dem ersten Heimauftritt gegen den TV Offenbach am kommenden Samstag in der Haßlocher Pfalzhalle (19 Uhr) seine Lehren aus der Niederlage in Mundenheim. Ein wichtiger Akteur fehlt ihm vorerst: Spiel verloren, in der Anfangsphase mit einem Fingerbruch ausgeschieden: So passierte es Aaron Schleidweiler, dem Pechvogel im Auftaktmatch.

Oetzel grübelt

Der 26-jährige Kreisläufer stellte sich die Partie bei den VTV, bei denen er sechs Jahre, davon zwei in der 3. Liga zum Ball griff, ganz anders vor. „Ich bin bei einer Abwehraktion im Trikot hängengeblieben. Ich muss mich operieren lassen, will aber so schnell wie möglich wieder dabei sein“, sagte der Erzieher in Waldsee.

Ersetzen könne er den erfahrenen Führungsspieler eigentlich nicht, so Oetzel. Im Kollektiv sollen Patrick Müller sowie die Brüder Konrad und Lorenz Worf die Lücke schließen. Schleidweiler selbst macht sich keine Sorgen, dass dies seinen Kollegen gelingt. Aus seiner Sicht agierten die Mundenheimer mit ihrem insbesondere sehr erfahrenen Rückraum einfach abgezockter.

Schleidweiler analysiert

„Wir müssen in die neue Liga noch reinwachsen. Vielleicht kam etwas Nervosität und gegen Ende auch etwas Müdigkeit dazu“, so seine Analyse. Seine Rückkehr zu seinem Jugendverein in Dudenhofen, den er im zweiten A-Jugend-Jahr Richtung Friesenheim verließ, erfolgte, weil er kürzer treten will. Im Mai kam seine erste Tochter zur Welt. Er will mehr Zeit mit der Familie, die in Harthausen lebt, verbringen.

Oetzel sieht bei den Seinen Steigerungspotenzial im Positionsangriff und in der Abwehrarbeit: „Wir sind noch lange nicht an unserem Maximum.“ Offenbach, das wie die HSG mit einer Niederlage in den Startlöchern sitzen blieb, besiegte Dudenhofen/Schifferstadt beim Vorbereitungsturnier in Viernheim zwar klar. Aber dies sei nicht aussagekräftig.

Die Südpfälzer agieren mit einer offensiven unkonventionellen Deckung, gegen die die HSG Lösungen benötige. Im Angriff setzt Offenbach ähnlich wie die Panther auf viel Tempo und sucht Eins-gegen-eins-Duelle. „Wir wollen in Schlagdistanz bleiben, um am Ende mit etwas Zählbarem dastehen“, lautet Oetzels Zielsetzung. Wie Schleidweiler hofft er auf große Fan-Unterstützung, „um in Haßloch eine echte Heimspielatmosphäre erleben zu können.“ Finn Schutzius ist weiterhin verletzt. Raphael Sager und Daniel Thilmann befinden sich in Urlaub.

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