Handball
Regionalliga: HSG Dudenhofen/Schifferstadt erwartet TuS Kaiserslautern-Dansenberg
„Da der Vorsprung des HLZ Friesenheim/Hochdorf in der dritten Liga auf die Abstiegsplätze auch kleiner wird und es im Worst Case bei uns sogar zu vier Absteigern kommen kann, hat das Spiel für mich eine hohe Bedeutung“, sagte HSG-Übungsleiter David Oetzel vor dem Treffen mit dem TuS Kaiserslautern-Dansenberg am Samstag um 20 Uhr (Pfalzhalle, Haßloch).
Mittlerweile näherten sich die Spielgemeinschaft und der frühere Zweitligist sportlich an. Der TuS belegt mit 16:20 Punkten Platz neun, Dudenhofen/Schifferstadt Rang zehn (15:21). „Generell sehe ich beide Mannschaften nicht nur tabellarisch, sondern auch handballerisch auf Augenhöhe. Das zeigen auch die knappen Ergebnisse aus den Vorbereitungsspielen“, so Oetzels Einschätzung.
Oetzel nachdenklich
Das Hinspiel verlief bis zum 10:10 kurz vor der Pause ausgeglichen, endete aber mit 33:27 deutlich für den TuS. Nach Wiederbeginn geriet die HSG schnell klar in Rückstand und kam nicht mehr wirklich ran. Oetzel erinnert sich an eine sehr schwache zweite Halbzeit der Seinen. „Auf die Leistung können wir absolut aufbauen“, blickt er dagegen auf die letzte Partie beim Spitzenteam in Zweibrücken, wo der Aufsteiger 40 Minuten mithielt, positiv zurück: „Leider ist unsere Trefferquote in den vergangenen Spielen viel zu niedrig, um gegen eine Topmannschaft auswärts die Punkte mitzunehmen.“
In der Vorrunde war die Wurfausbeute in Dansenberg ebenfalls das ausschlaggebende Manko. Das müsse die HSG besser machen und die Kreise von Regisseur Ben Kölsch sowie den Akteuren auf den Halbpositionen im Rückraum, Marco Holstein und Vincent Uben, einschränken, wobei Dansenberg zuletzt große Mühe hatte, gegen den Vorletzten aus Offenbach knapp mit 27:25 zu gewinnen.
Die Leistungen scheinen bisweilen schwankend zu sein. „Das ist von außen betrachtet sehr schwer einzuschätzen, da jede Mannschaft auf einen kurzfristigen Trainerwechsel anders reagiert. In Marco Holstein und Felix Dettinger hat der TuS zwei Spieler im Kader, die im Hinspiel nicht dabei waren. Das hebt ihre Qualität noch einmal enorm“, so Oetzel. Im Vergleich zum Spiel in Zweibrücken kehren Dominic Gerbes und Daniel Thilmann in den Kader zurück. Hinter dem Mittun von Finn Schutzius steht noch ein Fragezeichen. Dafür vermeldeten die Panther, dass Paul Wosien und Simon Richter auch in der nächsten Saison die Krallen für sie schärfen, damit den Rückraum vervollständigen. Bei den Oberligadamen sagten Kapitänin Jana Gerber sowie ihre Kreisläuferkollegin Sarina Genova zu.