Speyer
Radsport: Bundestreffen macht Station in Dudenhofen
Obwohl nicht direkt beteiligt, war der RV Dudenhofen am Schlusstag für die Teilnehmer des Bundes-Radsport-Treffens wichtig.
Nach dem Start in Neustadt konnten die in die Jahre gekommenen Hobbyfahrer im Vereinsheim an der „Badewanne“ Verpflegung fassen, wie es einer der Pedaleure mit offenbar militärischer Vergangenheit ausdrückte. Und sich gestärkt wieder auf den Weg machen zum letzten Teilstück über Berghausen, Heiligenstein, Lingenfeld und über südpfälzische Stationen zurück nach Neustadt.
Für die Stärkung mit den aus Neustadt angelieferten Broten sorgten Janet Salmon vom gastgebenden Radfahrverein und ihr achtköpfiges Team von der „Belegmannschaft“ des RVD, der auch Michael Grelak angehörte, der Trainer der BMX-Abteilung. Das Team garnierte die Brotscheiben mit ebenfalls vom Veranstalter nach Dudenhofen gebrachten Käse, Wurst, Gurkenscheiben und Marmelade.
Radler für Radler
Dazu gab es Äpfel und Bananen sowie reichlich Radler für die Radler, anderes alkoholfreies Bier, Wasser und Limonade. Die Spaßfrage „ob das alles auch reichen wird“ beantwortete Janet Salmon englisch-cool: „Ich gehe davon aus“.
Vor der Labsal hatten sich die Radfahrer an diesem ersten Kontrollpunkt des Schlusstages bestätigen zu lassen, ob sie auch da waren, ob sie die Kontrollstelle angefahren hatten. Das besorgte der unmittelbar vor den Köstlichkeiten platzierte frühere Dudenhofener Radrennfahrer Peter Stahl per kräftigem Stempeldruck auf die Teilnehmerkarten.
Ordnung halbes Leben
„Alles muss seine Ordnung haben“, urteilten Rolf Gross und Toni Seiler fachmännisch. Der 65-Jährige aus Andernach und der ein Jahr jüngere Kölner haben schon mehrere Bundes-Radsport-Treffen in den sehnigen Beinen, ein hagerer 70er aus Hamburg ebenfalls. „Das machen wir jedes Jahr“, sagten sie mit Blick auf das Dudenhofener Radsport-Oval, mampften ihre Wurstbrote weiter und schluckten von dem Getränk, das nach ihrem Sport genannt wird. Radler.