Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Römerberg: Zehnthaus-Umbau auf der Zielgeraden

Edel: Der neu gestaltete Saal im Zehnthaus hat einen Parkettboden bekommen.
Edel: Der neu gestaltete Saal im Zehnthaus hat einen Parkettboden bekommen. Foto: Lenz

Der Umbau und die Erweiterung des Zehnthauses in Berghausen sind fast abgeschlossen: Neben einigen Restarbeiten fehlen noch die neuen Möbel. Dann soll das Haus voraussichtlich in der zweiten Februarhälfte wiedereröffnet werden.

Zuletzt seien unter anderem letzte Arbeiten am neuen Parkettboden gelaufen, und die Fassadenplatten am neuen Anbau müssten noch montiert werden, berichtet Michael Weiß von der Bauabteilung der Verbandsgemeindeverwaltung. Er rechnet damit, dass das bestellte Mobiliar Mitte Februar eintrifft. 25 Tische und 100 Stühle sollen im umgebauten Zehnthaus aufgestellt werden können. Ende Februar sollen schon die ersten Veranstaltungen im neuen Zehnthaus stattfinden können.

Der Hauptausschuss hat am Dienstagabend zudem beschlossen, 26 Stellwände für Ausstellungen zu bestellen. Rund 15.500 Euro kosten diese. Außerdem hat der Ausschuss der Anschaffung einer Profiküche für rund 18.500 Euro zugestimmt. Sie soll unter anderem über einen Kühlschrank, eine Kühl-Gefrier-Kombi, einen großen Geschirrspüler und einen Backofen verfügen. Die Elemente sind zum Großteil aus Edelstahl und sollen widerstandsfähiger als bei einer gewöhnliche Haushaltsküche sein.

Der zuvor tagende Bauausschuss beschäftigte sich mit der Neugestaltung der Außenanlage des Zehnthauses: Der Weg zwischen Berghäuser und Gutenbergstraße soll auf die Südseite des Gebäudes verlegt werden, da die Fläche nördlich des Hauses, wo bisher der Durchgang war, durch den Anbau zu schmal geworden ist. Der neue Weg soll geschwungen sein und dort durchführen, wo bisher eine Rasenfläche war.

Vor dem Zehnthaus ist eine gepflasterte Fläche mit Sitzgelegenheit geplant. Die Fahnengruppe und der Wappenbaum könnte neben den Brunnen versetzt werden. Der freie Raum nördlich des Zehnthauses würde zur Anlieferung von der Gutenbergstraße aus genutzt. Die Außenanlage wird erst nach der geplanten Eröffnung des Zehnthauses im Februar angelegt. Laut Weiß ist angestrebt, dass sie bis Juni fertiggestellt ist.

Geld aus der „Hochzeitsprämie“

Die Kosten für den Umbau des Zehnthauses belaufen sich auf rund 1,15 Millionen Euro. Finanziert wird das Projekt aus der „Hochzeitsprämie“, die die Ortsgemeinde im Zuge der Fusion mit der Verbandsgemeinde Dudenhofen bekommen hat sowie aus Fördermitteln von Kreis und Land. Bei dem Umbau wurde der Altbau komplett entkernt und auch die vorher dort stehenden Säulen entfernt. Auch mit neuer Technik ist das Haus ausgestattet worden. Die WC-Anlagen sind komplett erneuert worden. Außerdem gibt es einen modernen Anbau, der auch getrennt genutzt werden kann. Die von Künstler Georg Günther Zeuner mit Motiven der Ortsgeschichte gestalteten Fliesen aus dem alten Zehnthaus sind in das umgebaute Gebäude wieder integriert worden. Das Zehnthaus soll künftig wie bisher für Veranstaltungen und auch für Eheschließungen offenstehen.

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