Speyer Premiere ein Erfolg

Gezielt: Am Samstagabend flogen beim Fußballverein Berghausen die Pfeile.
Gezielt: Am Samstagabend flogen beim Fußballverein Berghausen die Pfeile.

«Römerberg.» Von Samstag auf Sonntagnacht richteten die FVB-Heißen-Pfeile beim FV Berghausen zwei E-Dart-Turniere aus, die laut Kapitän Jan Lucas ein voller Erfolg waren.

Im Turnier der Amateure gingen 51 Spieler an den Start. Marius Vogel (Huttenheim) gewann. Julian Braun und Michael Büscher belegten die Plätze zwei beziehungsweise drei. Die beste Dame im Feld war Nadine Walter. Um 23 Uhr fand das Finale statt. Im zwei Stunden später begonnenen offenen Einzelturnier traten die professionelleren Dart-Spieler an. Insgesamt griffen bei diesem Wettbewerb 44 Akteure zu den Pfeilen. Dirk Heinz gewann das Turnier vor Kay Kammerer und Alexander Wirth. Die beste Frau war Brigitte Doland. Das Endspiel stieg um 1.30 Uhr. Vor allem über die ersten beiden Plätze in diesem Wettbewerb war Lucas froh. Beide Spieler stammen von den Heißen Pfeilen in Berghausen: „Ich bin wirklich stolz auf die Jungs“, erklärt er. Viele alte Bekannte nahmen teil. „Es war ein Turnier unter Freunden“, sagt Lucas im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Spieler von großen Vereinen wie dem Karlsruher SC warfen ebenfalls um Punkte. Die Badener schickten mit ihrem Abteilungsleiter Florian Flickinger gar einen deutschen Meister von 2015. Auch Akteure aus Landau, Frankenthal oder Ludwigshafen fanden den Weg an die Hohl. Lucas berichtete von einem „reibungslosen Turnierverlauf“, wofür die gut organisierte Turnierleitung verantwortlich zeichnete: „Ich habe von vielen Personen, die da waren, gehört, dass es eines der besten Turniere war, das je stattgefunden hat“, berichtet er. Ein Vorteil bildeten die sechs E-Dart-Automaten. So gab es für die Spieler keine langen Wartezeiten. In den Pausen fanden die Akteure trotzdem Beschäftigung. Auf einer Leinwand liefen die Viertelfinal-Spiele der Weltmeisterschaft. „Der Großteil der Zuschauer war aber mehr auf unsere Spiele fokussiert. Die Stimmung war phänomenal. So etwas habe ich noch nie erlebt“, erklärt Lucas, der auch am Tag danach noch euphorisch über den Verlauf der Veranstaltung berichtet. 150 Gäste kamen. Nur einen Wermutstropfen gab es für den Kapitän zu verkraften. Er selbst nahm nicht teil: „Durch meine Tätigkeit in der Turnierleitung war das einfach nicht möglich.“ 2019 soll es eine Neuauflage geben.

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