Speyer
Polizeiboot nach Unfall in Speyer außer Betrieb
Eine Grundberührung während der Fahrt auf Höhe des Speyerer Ölhafens hatte am Ostersonntag das Dienstboot der Wasserschutzpolizei Ludwigshafen so stark beschädigt, dass es zu sinken drohte. Ein größerer Einsatz der Speyerer Feuerwehr mit 31 Helfern war erforderlich, um es zu bergen und zur Werft zu schleppen. Wasser war in den Motorraum gelaufen. Dieses musste mit einer Tauchpumpe herausbefördert und das Boot gleichzeitig mit einer Seilwinde gegen das Abrutschen gesichert werden.
In Speyer sei das Boot wieder schwimmfähig gemacht worden, berichtet auf Anfrage Thomas Schmitt, der Leiter der Wasserschutzpolizeiinspektion Ludwigshafen. „Es ist aber noch nicht einsatzfähig.“ Die große Reparatur stehe noch aus. Dafür seien zuletzt Angebote eingeholt worden, über die nun das rheinland-pfälzische Innenministerium entscheiden müsse. Es gehe auch darum, ob es noch wirtschaftlich ist, das Gefährt wiederherzustellen. Der Schaden bewege sich wohl im niedrigen sechsstelligen Bereich. Aktuell liege das Boot in Ludwigshafen, so Schmitt.
Bußgeldverfahren läuft
Mit Aussagen zur Unfallursache hält sich die Wasserschutzpolizei aktuell zurück. Eine Vermutung ist nach RHEINPFALZ-Informationen ein Fahrfehler. Mit den Ermittlungen betraut ist die Wasserschutzpolizei Mannheim. Für diese ist das baden-württembergische Polizeipräsidium Einsatz zuständig, dessen Pressesprecherin Anita Strack auf Anfrage mitteilt: „Das Ermittlungsverfahren läuft noch, aktuell sind dazu keine weiteren Informationen möglich.“ Nur soviel: Es handle sich um ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Die baden-württembergische Generaldirektion für Wasserstraßen und Schifffahrt als zuständige Bußgeldstelle werde am Ende eine Entscheidung fällen.