Speyer Polizei ermittelt nach Pyro-Attacke und Verstoß gegen Waffengesetz

Explosion in der Altstadt: Polizei muss ausrücken.
Explosion in der Altstadt: Polizei muss ausrücken.

Aufregung in der Neujahrsnacht in der Speyerer Altstadt: In der Mörschgasse haben laut Polizei unbekannte Täter den Briefkasten eines Mehrfamilienhauses beschädigt. Sie hätten mehrere Feuerwerkskörper hineingeworfen und mit der Explosion die Rückseite des Briefkastens, die in den Hausflur führt, aufgesprengt. „Rauch- und Pyrotechnik-Rückstände verteilten sich im gesamten Vorraum des Treppenhauses“, berichten die Beamten. Auch die Außenfassade des Gebäudes sei in Mitleidenschaft gezogen worden. Geschätzter Sachschaden: 3000 Euro. Ermittlungen laufen. Die Polizei sucht Zeugen der Tat zwischen 0 und 1 Uhr. Kontakt: Telefon 06232 1370, E-Mail pispeyer@polizei.rlp.de.

Im Zusammenhang mit der Silvesterböllerei steht auch ein Verstoß gegen das Waffengesetz, den die Beamten schon an Silvester, 14 Uhr, in der Roland-Berst-Straße feststellten. Dort waren laut Bericht mehrere Jugendliche aufgefallen, die Pyrotechnik zündeten. Von den fünf Befragten hätten drei angegeben, Böller mitzuführen. Ein 17-Jähriger habe außerdem eine Schreckschusspistole im Hosenbund getragen, ohne dazu befugt zu sein. Diese sei mit neun Patronen geladen gewesen. Nach Rücksprache mit den Erziehungsberechtigten habe der Jugendliche der Sicherstellung und Vernichtung der Waffe zugesimmt. Gegen ihn sei ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.

Die Anzahl der Einsätze in der Neujahrsnacht war laut Polizeiinspektion Speyer überschaubar: „Nichts Dramatisches, recht ruhig“, so eine Sprecherin.

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