Kommentar Podest: Der Schaden ist begrenzbar

Gestaltung in der Kritik: Podest vor der Postgalerie.
Gestaltung in der Kritik: Podest vor der Postgalerie.

Bei der Planung des Bereichs vor der Postgalerie ist einiges schiefgelaufen. Dennoch gibt es Schlimmeres.

Die Stadt hat es versäumt, eine sichere Lösung für Fußgänger oder auch Rollstuhl-, Rollator- und Kinderwagen-Fahrer vor dem Podest zu schaffen. Dass es nach der Genehmigung irgendwann gebaut würde, war abzusehen. Gut, wenn es „schlanker“ werden könnte, wie sich abzeichnet. Eine Abgrenzung des Gehwegs, derzeit zumindest provisorisch mit Baustellen-Modulen, würde ebenfalls helfen.

Dass das Podest optisch keiner Fraktion gefällt, ist klar geworden und nachvollziehbar. Ihre Stilkritik war jedoch teilweise zu dick aufgetragen. Dass der Freie Wähler Claus Ableiter die Konstruktion ein „braunes Geschwür“ nannte, war ebenso unangebracht wie Mike Oehlmanns (FDP) Urteil, der Post- habe sich zum „Schandplatz“ entwickelt, und Walter Feinilers (SPD) Häme, dass es die Postgalerie nicht geschafft habe, zu einem florierenden Einkaufszentrum zu werden.

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