Speyer
Park-Umbau: Prüfung auf Kampfmittel fertig
Die beiden Parks im Speyerer Süden sollen mehr Aufenthaltsqualität bekommen – das ist das Hauptziel des millionenschweren Umgestaltungsprojekts. Zuschüsse dafür erhält die Stadt über das Programm „Sozialer Zusammenhalt“, bei dem die Südstadt als Fördergebiet ausgewiesen ist. Seit Juni sind die Anlagen abgesperrt und nicht mehr nutzbar. Bauarbeiter sind angerückt. Die Stadtverwaltung spricht von einer Phase des Rückbaus und der vorbereitenden Maßnahmen.
Ein genauer Bauzeitenplan des beauftragten Garten- und Landschaftsbauunternehmens liege im Rathaus derzeit nicht vor. Der zu erwartende Fortschritt könne deshalb nur geschätzt werden. Die Verwaltung geht aber davon aus, dass die ursprüngliche Erwartung von rund einjährigen Arbeiten hinkommen könnte: „Die abschließende Maßnahme ist der Einbau der Asphaltdecke, der temperaturabhängig ist und voraussichtlich erst im Zeitraum April bis Mai 2026 durchgeführt werden kann“, so Sprecherin Janine Friedmann. Danach müssten die Projekte noch abgenommen werden, bevor offiziell Eröffnung gefeiert werden könne.
Vorrang für Platanen-Weg
Solange sei die Öffentlichkeit aber nicht überall ausgesperrt, informiert die Stadt mit Verweis auf den Feuerbachpark: „Ein Teilbereich des Weges unterhalb der Platanen kann voraussichtlich noch in diesem Jahr fertiggestellt, abgenommen und für die Öffentlichkeit freigegeben werden.“ Die Arbeiten an diesem Abschnitt hätten für die Grünflächenabteilung Priorität, um die Fläche schnellstmöglich wieder nutzbar zu machen.
In beiden Parks liefen im Vorfeld der Arbeiten sogenannte Kampfmittelsondierungen. Es seien „Störstellen“ identifiziert worden, so Friedmann. „Nach Freilegung durch einen sprengstoffgeschützten Bagger konnten jedoch lediglich Metallschrott sowie alte Leitungen festgestellt werden. Eine Gefährdung durch Kampfmittel besteht demnach nicht.“