Hallenfußball RHEINPFALZ Plus Artikel Ortsturnier des ASV Waldsee: Eine Mannschaft meldet sich zurück

Gemischte Teams auf dem Feld: SG Rückwärtskicker (blau) gegen FC Schobbeklopper.
Gemischte Teams auf dem Feld: SG Rückwärtskicker (blau) gegen FC Schobbeklopper.

Der ASV Waldsee hat mit seinem Ortsturnier einen Nerv getroffen: Die Anmeldungen steigen, 22 Teams sind dabei. Und die Rückkehr eines Teams bleibt nicht ohne Folgen.

Wenn Guschdl’s Rote Raketen zünden, kann’s für Olympiakos Bieräus schon mal eng werden. Nah beieinander liegen die Mannschaften alle beim Ortsturnier des ASV Waldsee, das am Wochenende in der Rheinauenhalle ausgerichtet wurde. Rückkehrer haben von sich reden gemacht.

Wieder ist das Teilnehmerfeld im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Vier Teams mehr treten an. In Summe also 22, die in zwei Gruppen aufeinandertreffen. „Es gibt keine vergleichbaren Turniere, bei denen hobbymäßig in der Halle gespielt wird“, sieht Cedric Hasenberg von der Turnierleitung einen Grund für die enorme Rückmeldung.

Turnierdauer nimmt zu

Die führt dazu, dass die Ausrichter noch eine Schippe drauflegen müssen, was den eigenen Einsatz in der Freizeit angeht. „Natürlich macht die Resonanz stolz. Und es macht Spaß, das Turnier auszurichten, aber das verlangt natürlich auch die Bereitschaft unseres ASV-Teams“, macht Hasenberg deutlich.

Die starke Mannschaftszahl hat noch andere Auswirkungen. „Das Turnier dauert länger, da es mehr Begegnungen gibt“, zeigt Hasenberg auf. Wichtig ist dem ASV nämlich, dass jeder Wettbewerber mindestens zehn Spiele absolvieren kann, um den Anreiz hoch zu halten.

Viele junge Spieler

Nach einigen Jahren Abstinenz wieder am Start: die TG Waldsee. Das freut Hasenberg, denn das Team spielte in der Vergangenheit mehrfach um den Turniersieg. Die Gruppenphase lässt sich diesmal auch bereits sehen: Die TG führt die B-Liste mit 16 Punkten vor den Discopumpern an. In der A-Gruppe steht am Samstagabend der FC Schobbeklopper vor den Woogbachkickern.

„Es sind viele bekannte Gesichter hier, die neue Mannschaften aufgestellt haben“, erklärt Hasenberg. Fusionen aufgrund von Spielermangel hat es auch gegeben. Der Karnevalverein Uno mit der SPD zum Beispiel. Noch etwas anderes fällt dem Mann aus der Turnierleitung auf: „Wir haben extrem viele junge Leute.“ Teilweise seien die noch überambitioniert.

Dennoch: Die vier Schiedsrichter haben keine schwierigen Begegnungen zu pfeifen. „Die Spiele sind ruhig und fair“, freut sich Hasenberg. Am Sonntagnachmittag steht das letzte Match des Ortsturniers an. Tatsächlich hat es die TG ins Finale geschafft. Dort trifft sie auf die Orientkickers. Es bleibt spannend bis zum Schluss. Erst das Elfmeterschießen entscheidet: 5:3 für die TG , die eine Rückkehr aufs Spielfeld nach Maß feiert. Dritter wird der FC Schobbeklopper nach einem 2:1-Sieg über AH sind friends.

Mehr zum Thema
x