Fußball
Ortsturnier beim ASV Waldsee: Triumph für die Woogbachkickers
Thomas Hauser, der unterstützt von fünf weiteren ASVlern die Turnierleitung übernahm, redet nicht lange um den heißen Brei herum: „Diesmal hatten wir tatsächlich zwei schwerere Verletzungen und einige Blessuren.“ Ziemlichen Ehrgeiz legten die Spieler an den Tag, merkt er an. Woher der Übereifer rührt, weiß er nicht.
Spaß first
Hauer: „Gegen die Damen wird nicht so hart gespielt.“ Weibliche Kicker gibt es einige beim bestens besetzten Wettstreit mit 18 pünktlich erschienenen Mannschaften: „Daran sieht man, dass wir ein Fun-Turnier anbieten. Obwohl die Damen immer zwischen fünf und sieben Gegentore kassiert haben, haben sie Spaß, und der soll im Vordergrund stehen.“
In zwei statt wie 2024 vier Gruppen ging’s los: „Dadurch wollten wir die Wartezeiten zwischendurch für die einzelnen Mannschaften verkürzen“, zeigt Hauser auf. Schade für den Turnierleiter: Traditionsteams wie die Karnevalisten der UNO, die TG oder der Partnerschaftsverein Ruffec fehlten. „Teilweise wurden nicht genug Leute zusammenbekommen, teilweise hatte es private Gründe“, so Hauser.
Mannheimer Girls
Dafür gibt’s neue Gesichter auf dem Feld: die Quadratekickers. Aus Mannheim stammt ein Großteil folgerichtig, kein Problem, obgleich sich die Veranstaltung Ortsturnier nennt. „Zwei Mädels haben den Bezug zum ASV.“ Hauser revidierte die ersten Einschätzungen der Turnierleitung bezüglich der Favoritenrolle.
„Am Samstag haben wir gedacht, die Neiheffer Jungs haben Chancen, weil sie alles weggeballert haben“, lenkt der ASVler den Blick auf die Tabelle, wo die Mannschaft nach der Gruppenrunde auf Rang zwei steht. Doch sie knüpften am Sonntag nicht daran an. Es bleibt das 2:0 im Spiel um Platz drei gegen Zizou und Lerne.
Dramatischer verläuft das Turnier für die Vorjahressieger, den FC Schobbeklopper. Sie bestreiten nur das Match um Platz elf – wieder eine Niederlage. Im Finale holen sich die Woogbachkickers gegen die Disko Pumper den Wanderpokal von Polstermöbel-Matratzen-Stein mit einem 3:2. Für Hauser bleibt das Fazit: „Die Spiele waren an sich fair, trotz zwei Schiri-Beleidigungen, einer Roten Karte und ein paar Zwei-Minuten-Zeitstrafen.“