Handball
Oberliga: Panther und Tiger in der Pfalzhalle Haßloch
„Das wird mit Sicherheit ein Duell auf Augenhöhe. Es wird auch keine Rolle spielen, ob wir vergangenes Wochenende spielfrei hatten. Sankt Ingbert wird mit großem Selbstvertrauen durch die letzten Siege kommen.“ Für Übungsleiter David Oetzel ist der Ausgang des wichtigen Matches der HSG Dudenhofen/Schifferstadt gegen den HC Sankt Ingbert-Hassel offen. Die Partie beginnt um 19 Uhr.
Dudenhofen im Hoch
Beide Aufsteiger weisen 8:16 Punkte und ein nahezu identisches Torverhältnis auf. Zum Ende der Hinrunde beflügelt sie ein kleines Hoch. Die Hausherren, bei denen die Personalmisere abgesehen von den Langzeitverletzten Dominik Selinger und Finn Schutzius langsam abebbt, holten 3:1 Zähler.
Hassel triumphierte in Mundenheim und gegen Offenbach. Wer sich in dem Kracher durchsetzt, geht beruhigter in die Weihnachts- und Neujahrpause. „Wir wollen unsere Heimspiele gegen direkte Konkurrenten immer gewinnen“, gibt es für Oetzel kein Vertun in der Zielsetzung. An Sankt Ingbert habe er gute Erinnerungen.
Das bisher einzige Spiel in einer maximalen Drucksituation entschied die HSG mit 28:26 für sich. Oetzel sah den aktuellen Saarland-Pokalsieger nach dem Aufeinandertreffen in der Aufstiegsrelegation zwar nicht mehr live. Im Videostudium erkannte er aber im Vergleich zum Mai eine deutliche Entwicklung beim Handballclub: „Sie konnten sich zu Beginn der Saison mit dem jungen und doch schon sehr erfahrenen Joshua Eberhard enorm verstärken. Dazu kommt vor allem die Achse Lars Gräbel/Sebastian Meister, die sehr effektiv ist.“ Das Trio schenkte Mundenheim zusammen 21 und dem TV Offenbach 20 Tore ein. Dudenhofen/Schifferstadts Deckung wird wieder stark gefordert sein.