Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Oberliga: FV Dudenhofen unterliegt SV Gonsenheim 1:3

Da kommt Hoffnung auf: Julian Scharfenberger (rechts) trifft für FV Dudenhofen zum 1:1 gegen SV Gonsenheim.
Da kommt Hoffnung auf: Julian Scharfenberger (rechts) trifft für FV Dudenhofen zum 1:1 gegen SV Gonsenheim.

Zuhause will es für Oberligist FV Dudenhofen noch nicht klappen. Der Gegner ist klar überlegen. Noch herrscht aber Ruhe beim Trainer und im Umfeld Gelassenheit.

Das zweite Wochenende hintereinander gab’s Fußball-Oberliga an der Iggelheimer Straße – und wieder hat’s für den FV Dudenhofen nicht zum ersehnten Heimjubel gereicht. Gegen SV Gonsenheim stand am Ende ein 1:3 auf der Anzeigetafel. Verdient war der Sieg der Gäste allemal, denn der Aufsteiger kam einfach zu selten in gefährliche Zonen.

Die Mainzer machten es clever: Cent Demir brachte sein Team nach 25 Minuten in Führung. Zuvor schon hatte die Heimmannschaft um Kapitän Marvin Sprengling aber mächtig Probleme mit dem Spielgerät. Es holperte häufig, und meist landete der Ball in des Gegners Beinen – oder im leeren Raum des Sportplatzes.

Scharfenberger egalisiert

Zwar antwortete Julian Scharfenberger mit einem feinen Ausgleichstreffer (37.), den Neuzugang Maxi Lichti sehenswert einleitete, doch noch vor der Pause legte der Gonsenheimer Robin Hofmann das 1:2 nach (43.). Und weil Gonsenheim auch in Halbzeit zwei wacher wirkte, mehr zweite Bälle gewann und die Kugel strukturierter in den eigenen Reihen laufen ließ, machte Hofmann mit seinem zweiten Treffer (79.) den Deckel drauf.

Die Hausherren fanden nicht richtig in ihr Spiel, es gab viele Fehler schon aus der Abwehr heraus. Gonsenheim reichte beim Gastspiel in der Pfalz eine unaufgeregte Leistung, um den Dreier mit in die Landeshauptstadt zu kutschieren. Für den FVD war es bereits die zweite Niederlage vor eigenem Publikum innerhalb einer Woche – kein idealer Start in die Oberliga.

Hoffmann gefasst

Trainer Kevin Hoffmann nahm’s gefasst: „Wir müssen das während der Woche in Ruhe analysieren und weiter hart arbeiten.“ Immerhin: Stimmung und Rahmen passten. 220 Zuschauer trotzten der Hitze, Schiedsrichter Manuel Mück griff souverän durch. Nur sportlich bleibt bei den Spargeldörfern noch Luft nach oben.

In der Tabelle rutschte Dudenhofen nach drei Spieltagen bedrohlich ab. Nächster Halt: das Derby bei Arminia Ludwigshafen am Montagabend (25. August, 19.30 Uhr). Dort muss vor allem im Spielaufbau ein anderes Gesicht gezeigt werden, der Coach: „Da müssen die Jungs zeigen, dass sie es anders können.“ Ob es Änderungen im Kader geben und wie die Aufstellung in der Chemiestadt dann aussehen wird, entscheiden die Verantwortlichen im Laufe der Trainingswoche.

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