Fussball
Oberliga: FV Dudenhofen trifft auf den 1. FC Kaiserslautern
Wie heißt es so schön: Es ist alles gerichtet. Denn im Spargeldorf ist nicht nur Fußballzeit. Auch das Drumherum verspricht, ein solider Festtag zu werden. Der FVD lädt zum Oktoberfest – zünftig, gesellig, mit allem was dazugehört. Ab 11 Uhr geht’s los mit Frühschoppen und Weißwurst, dazu ein kühles Maß.
Ab 13 Uhr dürfen die Fans auf der Leinwand den Zweitliga-Kracher verfolgen, wenn die großen Lautrer am Betze auf den VfL Bochum treffen. Und danach, Punkt 15.30 Uhr, schlägt die Stunde im Spargeldorf, wenn die kleinen Roten Teufel ihre Visitenkarte in der Oberliga beim FVD abgeben.
O’zapft is
Nach Abpfiff der Partie ist am Grill und am Zapfhahn im Spargeldorf übrigens längst nicht Schluss – gefeiert wird weiter, bis Mitternacht. „O’zapft is“, versichert der Verein den Fans. Sportlich wartet auf den FVD eine harte Nuss. Das Team von Trainer Kevin Hoffmann musste zuletzt eine bittere 0:1-Heimniederlage gegen Wormatia Worms verkraften und steckt mit zwei Siegen, einem Remis und sechs Niederlagen tief im Tabellenkeller.
„Es wird ein harter Brocken. Aber wir sind nicht chancenlos“, gibt sich Hoffmann dennoch kämpferisch. Gerade auf heimischem Rasen will sein Team die Außenseiterrolle in Leidenschaft und Mut ummünzen. Der FCK II reist dagegen mit breiter Brust an. Drei Siege in Serie, zuletzt ein souveränes 3:0 gegen den FC Hertha Wiesbach – die Mannschaft von Alexander Bugera hat sich nach einem durchwachsenen Start stabilisiert und will den Anschluss an die Spitzenplätze nicht verlieren.
Langfristig ist das Ziel ohnehin klar: die Rückkehr in die Regionalliga. Alles spricht also für einen besonderen Nachmittag in Dudenhofen: Sportlich eine echte Herausforderung, gesellschaftlich ein Festtag, wie ihn Fans und Verantwortliche lieben: Wiesn-Flair und lange Bänke (ganz viel überdacht) – eine Mischung, bei der hoffentlich der Ball und dann auch die Stimmung rund laufen.